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Archiv für die Kategorie ‘Finanzmärkte’

Wochenend-Chartanalyse vom 20.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 20.05.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

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Dax: Wochenchart seit 10.04.2006

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Zum aktuellen Wochenchart brauche ich gar nicht viele Worte verlieren, letztlich soll dieser nur verdeutlichen dass die extrem wichtige EMA50 in der vergangenen Woche nachhaltig und per Wochenschlusskurs durchbrochen wurde. Bisher hat jeder dauerhafte Bruch der weekly EMA50 eine Bewegung von mindenstens 1.000 Punkten in die Durchbruchsrichtung zur Folge gehabt.

Dax: Tageschart seit 13.09.2011

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Wie in der letzten Wochenendanalyse erwartet wurde, hat der Dax seine weekly EMA50 deutlich gebrochen und sein in der letzten Analyse gegebenes maximal Korrekturziel bei 6.200 Punkten fast erreicht, womit auch das dortige Gap geschlossen wurde. Während vom MACD noch kein Signal ausgeht und das Volumen zwischenzeitlich noch weiter zurückgegangen ist, befindet sich der RSI deutlich im überverkauften Bereich.

Insgesamt hat der Dax nun 61% des seit Dezember 2011 laufenden Aufwärtstrends korrigiert und damit das maximale Korrekturausmaß ausgeschöpft. Sollte der Kurs unter das 61,8% Retracement, bzw. unter die Untestützung bei 6.180 Punkten fallen, muss man von einer Trendwende sprechen, welche nicht zuletzt durch den Wochenchart eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat. In der kommenden Woche ist jedoch ersteinmal mit einer Erholung zu rechnen, welche ca. bis an den Kreuzwiderstand bei 6.410 Punkten, maximal jedoch bis an die weekly EMA50 bei knapp 6.500 Punkten reichen dürfte.

Fällt der Dax unter 6.180 Punkte zurück und bestätigt diesen Ausbruch, dann sind mittelfristig Kurse im Bereich von 5.700 Punkten möglich. Erst über 6.800 Punkten würde sich die aktuelle Situation zugunsten der Bullen aufhellen.

Dax: Stundenchart seit 30.03.2012, 9 Uhr

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Der Abwärtstrendkanal ist nach wie vor intakt, es scheint eine Erholung in Richtung Mitte/obere Begrenzung des Trendkanals wahrscheinlich, was durch den MACD bestätigt werden könnte, sofern sich das dortige Kaufsignal am Montag verdeutlicht.

EUR/USD: Tageschart seit 10.08.2011

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Genau wie erwartet ist EUR/USD nach dem Ausbruch aus seinem symmetrischen Dreieck deutlich abgesackt. Das genannte Kursziel bei 1,2630 (Jahrestief) wurde dabei etwas früher erreicht als prognostiziert. In den nächsten Tagen ist hier mit einer Fortsetzung der Erholungsbewegung bis ca. 1,2890/1,2900 zu rechnen, wo das 38,2% Retracement liegt. Maximal wäre die Erholung bis 1,3000 möglich, hierüber müssten weitere Kursanstiege in Betracht gezogen werden. Fällt EUR/USD allerdings unter 1,2620 sind weitere Verluste bis 1,2580 und darunter sogar bis 1,2160 möglich. Dies wäre allerdings eher ein Kursziel für die nächsten Wochen, sollte die 1,2630 fallen.

Dow Jones: Tageschart sei 09.06.2011

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Nachdem im Dow Jones letztes Wochenende mangels eines eindeutigen Signals keine Prognose abgegeben wurde sondern lediglich die wahrscheinlichen Entwicklungen in bestimmten Situationen aufgezeigt wurden, hat sich der Dow Jones dem globalen Abwärtstrend gefügt und ist aus seiner Range nach unten weggebrochen.

Nach zuletzt sechs Verlusttagen in Folge ist der RSI extrem weit in den überverkauften Bereich gerutscht, wohingegen das Volumen während des Abwärtstrends tendenziell zugenommen hat. Nachdem der Dow Jones nun an einer Unterstützung bei 12.470 Punkten angelangt ist, dürfte hier – wie auch im Dax – eine kurzfristige Erholung anstehen, welche maximal bis 12.760 Punkte laufen darf. Steigt der Dow Jones per Schlusskurs hierüber an, steht das Jahreshoch bei 12.340 Punkten auf der Agenda.

Sobald der Kurs die 12.470 Punkte allerdings nach unten bricht, sind weitere Verluste bis 11.720 wahrscheinlich.

Das war es von den Charts an diesem Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Facebook: Kampf der Maschienen beim Börsengang

Nach langem Warten war es heute entlich soweit: Facebook hat den Schritt an die Börse getan. Es war nicht nur der größte Börsengang eines Technologieunternehmens überhaupt, sondern nach VISA auch der insgesamt größte Börsengang den es in den USA jemals gegeben hat. Bei einem auf $38 taxierten Ausgabepreis und 421,2 Millionen Aktien ergibt sich damit eine Marktkapitalisierung von 16 Milliarden US-Dollar und ein Unternehmenswert von ca. $106 Milliarden. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen ob Facebook damit überbewertet ist oder nicht, dieses Thema wurde bereits thematisiert: Facebook und die Börse. Wer sich jedoch auf einen furiosen Handelsstart gefreut hat, wurde bitter enttäuscht.

So war der Handelsstart ursprünglich für 11 Uhr New Yorker Zeit geplant, also 17 Uhr deutscher Zeit. Aufgrund der enormen Nachfrag musste der Start durch die Nasdaq allerdings mehrmals nach hinten verschoben werden, da das order-matching deutlich aufwändiger war als erwartet. Um 17.26 Uhr deutscher Zeit schließlich wurde der erste Preis gestellt, welcher mit 42 US-Dollar allerdings deutlich über dem geplanten IPO-Preis von $38 lag – somit war Facebook nochmals gut zehn Milliarden Dollar mehr wert.

Die Verzögerung des Handelsbeginns war allerdings das kleinste Problem, auffällig ist vor allem der uninteressante Kursverlauf der Aktie. Während man von anderen Börsengängen wie dem des Karriereportals LinkedIn teilweise Kursteigerungen von weit über 100% innerhalb des ersten Handelstages kannte, hingen die Erwartungen bei bei der Facebook-Aktie entsprechend hoch. Doch selbst wesentlich bescheidenere Erwartungshaltungen wurden bitter enttäuscht, was nicht zuletzt der Nasdaq zu verdanken ist. Neben der Verzögerung des Handelsstarts, hatte man auch in den ersten rund zwei Stunden immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen, weshalb viele Orders entweder nicht durchgestellt wurden, oder aber einfach “verloren” gingen. Am besten bedient waren noch die Händler, deren Kaufaufträge nicht ausgeführt wurden – wer allerdings bereits investiert war und seine Position schließen wollte, fand sich in einer sehr unangenehmen Situation wieder. In der Regel kam nichteinmal eine Fehlermeldung, die Order wurde einfach ignoriert bzw. von der Nasdaq nicht abgearbeitet.

Wer sich dadurch von weiteren Trades hat abschrecken lassen, hat sich zumindest dem “Kampf der Maschienen” entzogen, da der Facebook-Handel relativ deutlich von automatischen Systemen beeinflusst wurde. Besonders umkämpft waren die Levels bei $42, $40, $39 sowie $38. Die folgenden Charts machen relativ klar dass dort algorithmische Systeme am Werke waren (alles 200-Tick-Charts):

Quelle: zerohedge.com
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                                                                                                                                                    Quelle: zerohedge.com
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Quelle: zerohedge.com
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Eventuell folgt in den nächsten Tagen noch Video, welches einen kleinen Einblick in die ersten Handelsstunden gibt und sehr schön verdeutlicht wie präzise einzelne Preisniveaus gehandelt wurden.

Kategorien:Aktuelles, Finanzmärkte

Es sieht nicht gut aus bei den Banken

16. Mai 2012 2 Kommentare

In den letzten Tagen und Wochen sind die Aktienmärkte in einen soliden, aber noch mäßigen Abwärtstrend übergegangen. Als fundamentaler Hauptgrund dafür darf vor allem Griechenland angesehen werden: die Regierung ist schon kurz nach der Wahl zum Scheitern verurteilt gewesen, inzwischen führt kein Weg um Neuwahlen herum. Die Gefahr, dass bei dieser Neuwahl die extremen Parteien aus dem linken und rechten Spektrum noch stärker werden könnten als bei der letzten Wahl vor wenigen Wochen ist nicht zu unterschätzen. Diese würden wahrscheinlich einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone forcieren, was die Banken teuer zu stehen kommen würde.

Die Griechen wissen oder ahnen zumindest, was dort auf sie zukommen würde: eine Enteignung im großen Stil, zumindest was die Guthaben bei der Bank angeht. Die reichen Bürger haben ihr Geld natürlich schon lange außer Landes gebracht (nicht zuletzt um den Steuern zu entgehen), doch auch der “kleine Mann” scheint inzwischen gewillt zu handeln. So wurden in den letzten Tagen ca. 700 Millionen Euro von Konten in Griechenland abgehoben. Dies ist zwar noch kein Bankrun, abhängig von der weiteren Entwicklung in Griechenland könnte dieser allerdings nicht mehr lange auf sich warten lassen, was auch die griechische Zentralbank so sieht.

Sollte Griechenland aus der Eurozone austreten – was inzwischen ja sogar sonst grenzenlose Euro-Optimisten wie Herr Schäuble für möglich halten – würde dies massive Verluste für die Banken bedeuten. Die neue griechische Währung würde sofort massiv abwerten, womit der reale Wert der griechischen Schulden (und hier nicht nur die Staats- sondern auch die Unternehmensschulden) in sich zusammenschrumpfen würde. An diesem Punkt wird es natürlich wirklich spannend, vor allem weil sich die Risikokontrolle vieler Großbanken durch die Krise nicht nachhaltig zu ändern gehaben scheint. JP Morgan musste dies bereits öffentlich zugeben, doch warum sollte diese Bank sich so sehr von Mitstreitern wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Unicredit oder der Deutschen Bank unterscheiden? Im Pessimalfall treffen also hohe Ausfälle auf Gläubiger mit schlechtem Risikomanagement.

Soviel in Kurzform zur Situation in Griechenland, auch die Verbindung zum globalen Bankensektor habe ich kurz aufgezeigt. Nun wird es Zeit, sich einmal mit der Einschätzung der Börsen zu beschäftigen, denn Kurse verraten häufig mehr über die Entwicklungen als die normalen Nachrichten. Momentan bietet sich kein schönes Bild.

Der folgende Chart zeigt die Zinsen der verschiedenen Staatsanleihen. Die blauen Zahlen sind der aktuell zu zahlende Zinssatz, die schwarzen Zahlen stellen die Veränderung zum Vortag dar. Angezeigt werden die Daten von gestern (15.05.), heute sind die Zahlen allerdings kaum verändert. Zu sehen ist, dass die Zinsen auf breiter Front gestiegen sind und teilweise astronomische Höhen erreicht haben. Griechenland kann man fast außenvor lassen, denn dieses Land ist schlichtweg pleite. Interessant sind vor allem die Zinsen von Spanien und Italien. Diese bewegen sich zwar noch nicht in einem besonders kritischen Bereich, nähern sich diesem aber wieder deutlich an.

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Soviel zu den Staaten. Nun folgt ein detaillierter Blick auf die Banken, welche quasi die Hauptgefahrenquelle für das Weltfinanzsystem und damit für die Wirtschaft darstellen. CDS (Credit Default Swaps) sind Kreditausfallversicherungen, über welche sich Gläubiger gegen einen Zahlungsausfall des Schuldners absichern können. Quasi eine Versicherung für Kredite. Kleine Randnotiz: CDS wurden kurz vor der Finanzkrise durch JP Morgan “erfunden”, die Bank also, welche jetzt rund zwei Milliarden Dollar mit eben diesen Derivaten verloren hat… . Es gilt: je teurer ein CDS ist, desto höher wird das Ausfallrisiko vom Markt eingeschätzt.

Der folgende Chart gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der CDS einiger großer Banken. Auch diese Grafik ist von gestern (15.05.), durch die angezeigte Entwicklung der letzten fünf Tage ist dies allerdings nicht entscheident. Die beiden italienischen Banken haben unter der Abstufung durch Moody’s gelitten, bei den amerikanischen Instituten dürfte JP Morgan zumindest eine (Teil)-Schuld haben und die französischen Banken leiden in besonderem Maße unter dem neuerlichen Zittern um Griechenland. Anhand des “US Banks CDS Average” kann man die CDS-Werte der einzelnen Institute relativ gut einordnen.

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Doch nicht nur an den CDS ist abzulesen dass es um den Bankensektor nicht zum besten bestellt ist; auch der Dow Jones Stoxx 600 Banks Index, welcher die größten europäischen Banken (nach freier Marktkapitalisierung) enthält, befindet sich seit vielen Wochen im Abwärtstrend. Er notiert inzwischen unter seinem 200er Tage Durchschnitt und nähert sich seinem Tief aus dem Herbst 2011.

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Damit zeigt der Dow Jones Stoxx 600 Banks Index relative Schwäche zu den großen Aktienindizex (u.a. Dow Jones und Dax) und ist somit ein warnendes Signal. Die Banken laufen dem Gesammarkt immer ein bischen voraus, zudem bedingt ein Trend der großen Indizes auch einen entsprechenden Trend der Bankaktien. Ein Beispiel: im August letzten Jahres kam es zu einem kleinen Crash an den Aktienmärkten – der Stoxx 600 Banks Index war jedoch schon einige Monate vorher in den Abwärtsmodus übergegangen. Dies war zwar noch nicht der Zeitpunkt an dem die Kurse rapide absackten, der Aufwärtstrend an den Märkten war aber beendet.

Es kann sich also durchaus lohnen die Entwicklung des Stoxx 600 Banks Index und des Dow Jones zu vergleichen, der folgende Chart setzt die Entwicklung beider Indizes ins Verhältnis zueinander. Wer den Verlauf beider Linien im Frühjahr/Sommer 2011 und heute vergleicht, wird erstaunliches entdecken. Übrigends ist auch die fundamentale Situation durchaus vergleichbar: damals lief QE2 aus, heute verfliegt der Effekt der beiden Langfristtender (LTRO) der EZB zunehmend. Damals herrschte Angst bezüglich eines möglichen Schuldenschnittes in Griechenland, heute herrscht Angst dass die Griechen aus der Eurozone austreten…

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Last but not least kann man auch mal einen Blick auf die relative Entwicklung einzelner Finanzaktien zu ihrem Index riskieren. Fangen wir beim US-Markt an: hier habe ich einmal die Kursentwicklungen der vier großen im Dow Jones Index notierten Banken (MS, GS, BoA und JPM) ins Verhälts eben zum Dow Jones gesetzt. Letztlich unterscheidet sich das Bild nicht so sehr vom Verlauf Dow Jones/Stoxx 600 Banks Index, es ist aber relativ deutlich dass die Banken ihr Hoch bereits gesehen haben und deutlich nach unten gedreht sind, während sich der Dow Jones noch relativ wacker hält. Es ist eher davon auszugehen dass der Dow Jones den Banken folgt, als dass sich die Kurse der Bankaktien mittels einer massiven Erholung an den Dow Jones annähern.

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Als letztes noch ein Blick auf den deutschen Markt. Auch hier ein sogenannter Spread-Chart, also ein Chart welcher die relative Kursentwicklung verschiedener Wertpapiere zueinander zeigt. Enthalten diesmal: Dax, Allianz, Deutsche Bank sowie das “schwarze Schaaf” der deutschen Bankenbranche, die Commerzbank (gleich in der passenden Farbe…). Hier fällt vor allem auf, dass der Dax den Banken bereits relativ konstant gefolgt ist. Sowohl die Allianz, als auch die Deutsche Bank (durch ihr starkes Investment Banking die “amerikanischste” unter den deutschen Banken) haben ihr Hoch Ende März 2012 markiert und sind seitdem in einem Abwärtstrend. Soweit entsprechen sie dem Verlauf der amerikanischen Banken sowie dem Stoxx 600 Banks Index. Im Unterschied zum Dow Jones ist der Dax diesen Weg jedoch deutlich stärker mitgegangen als sein amerikanisches Pendant.

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Viel Text, viele Charts und doch ist die Kernaussage relativ kurz: durch die Entwicklung der Staatsschuldenkrise in Europa (später auch in anderen Teilen der Welt) kommen die Banken in eine immer schwierigere Situation. Wie bereits zu Anfang geschrieben, treffen große potentielle Verluste auf ein häufig schlechtes Risikomanagement der Banken. Im Großen und Ganzen bestimmen die Bankaktien den Trend des Gesamtmarktes und diese zeigen momentan eine klare relative Schwäche. Die Entwicklung der CDS auf viele Großbanken unterstützt die These, dass es nach ein paar Monaten der – durch die Notenbanken erkauften – Ruhe nun wieder ungemütlicher an den Finanzmärkten werden dürfte. Natürlich vorausgesetzt, es folgt nicht QE3 durch die FED oder LTRO3 durch die EZB.

Was noch hinzukommt: um die immer strenger werdenden Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können, müssen die Banken Risiken abbauen und sich in diesem Zuge auch von Wertpapieren wie Derivaten, Aktien oder (Staats-)Anleihen trennen. Die Devise heißt momentan also eher risk off. Durch das dadurch steigende Angebot, bei konstanter bis sinkender Nachfrage, entsteht ein weiterer Faktor welcher die Kurse an den Märkten drücken dürfte. Gold und auch Silber haben dies schon zu spüren bekommen…

Wochenend-Chartanalyse vom 13.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 13.05.2012

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Dax: Wochenchart seit 06.05.2002

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Hier der bereits mehrfach gepostete Wochenchart des Dax mit einem 50er exponentiell gewichtetem Durchschnitt. Ich möchte hier nicht viele Wort zu verlieren, denn der Chart ist eigentlich selbsterklärend. Nur soviel: die Pfeile markieren die diversen Tests dieser Linie, eine dementsprechende Bedeutung hat sie. Jeder Bruch der EMA50 (violette Kästchen) zog eine Kursveränderung um mindestens 1.000 Punkte nach sich und leitete einen übergeordnete Trendwechsel ein.

Dax: Tageschart seit 06.09.2011

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Die Konsolidierung im Dax setzt sich fort. So ist der Abwärtstrendkanal weiterhin intakt, spannend ist nun der Kampf um die weekly EMA50 bei aktuell 6.508 Punkten (rote gestrichelte Linie). Über die Bedeutung der EMA50 im Wochenchart habe ich schon mehrmals geschrieben, der obige Wochenchart sagt alles. Fällt diese Linie per Schlusskurs am kommenden Freitag, ist mit einer deutlichen Ausweitung der Korrektur zu rechnen. Hält der gleitende Durchschnitt, befindet sich der Dax zwar noch im Konsolidierungsmodus, nicht aber in einer umfassenden Korrektur.

Nach wie vor bilden die weekly EMA50 sowie die daily SMA200 einen Kreuzsupport, welcher relativ schwer zu brechen ist. In der kommenden Woche könnte dies jedoch mit Unterstützung von fundamentaler Seite passieren, sofern der deutliche Verlust von JP Morgan noch nachhallt und die Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone anhalten.

Das vorläufige Ziel läge dann bei 6.200 Punkten, Widerstände finden sich bei 6.700; 6.740 und darüber bei 6.990 Punkten. In diesen Bereich wird der Dax allerdings wohl eher nicht vorstoßen, zumindest nicht in der nächsten Handelswoche.

Dax: Stundenchart seit 23.03.2012, 9 Uhr

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Logischerweise läuft der Dax auch im Stundenchart noch in seinem Abwärtstrendkanal. Das Zwischentief bei 6.375 Punkten könnte kurzfristig Halt geben, übergeordnet stehen allerdings die 6.200 im Fokus – sofern die weekly EMA50 nachhaltig (am besten per Wochenschlusskurs) unterschritten wird.

EUR/USD: Tageschart seit 03.08.2011

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Nun ist es also soweit: die grüne Aufwärtstrendlinie wurde durchbrochen und das sogar mit einem Down-Gap bzw. einem Break-Away-Gap, dem wohl stärksten Verkaufssignale in der technischen Analyse. In den nächsten Tagen und Wochen dürfte EUR/USD nun bis 1,2630 laufen, was in etwa auch dem Kursziel des symmetrischen Dreiecks entspricht, aus welchem der Kurs nun ausgebrochen ist. Dieses Dreieck ergibt sich aus der grünen Aufwärts- und der kurzen roten Abwärtstrendlinie. Sollte der Kurs widererwartend nach oben drehen, finden sich Widerstände bei ca. 1,3080; 1,3130 sowie bei 1,3245.

Dow Jones: Tageschart sei 02.06.2011

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Der Dow Jones ist momentan in einer relativ neutralen Position: unter 12.700 ist mit einem deutlichen Abwärtsschub in Richtung 12.230 Punkte zu rechnen, über 13.050 Punkte würde es bis 13.300 und darüber mittelfristig bis 14.200 Punkte gehen. Ich persöhnlich gehe davon aus, dass die gestrichelte rote Trendlinie nun nachhaltig gebrochen wurde, weshalb ich das bearishe Szenario mit Verlusten bis in den Bereich 12.230 favorisiere. Hinzu kommt, dass sowohl der RSI als auch der MACD eine bearishe Divergenz ausgebildet haben und auch die Marktbreite langsam zu schwächeln beginnt. Das Volumen bestätigt die negative Erwartungshaltung zusätzlich.

Das war es von den Charts an diesem Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-(Chart)analyse vom 05.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 05.05.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

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Leider fallen auch heute die Beschreibungstexte extrem knapp aus. Ich bin zeitlich momentan sehr beschränkt, was auch einer der Gründe dafür ist dass diese Woche noch kein Artikel veröffentlicht wurde. Umfangreiche Texte erspare ich mir dieses Wochenende nicht nur aus Zeitgründen, sondern auch weil in der kommenden Woche wohl hauptsächlich fundamentale Entscheidungen die Kursentwicklung bestimmen werden. Hier sind vor allem die Wahlen am morgigen Sonntag in Frankreich und Griechenland zu nennen. Vor allem die Wahl in Athen wird spannend, kann es doch passieren dass die Sparpläne von einer neuen Regierung gekippt werden und die bisherigen Hilfen mehr oder weniger nutzlos waren (sind sie das nicht sowieso…?)

Allerdings sollte man die Situation auch nicht schlimmer machen als sie ist, denn durch den Schuldenschnitt ist die Verschuldung Griechenlands schon deutlich gesunken, was zumindest etwas Handlungsspielraum verschafft. Mit der Überschrift seiner letzten Ausgabe schießt Fucos Money also über das Ziel hinaus, denn der Euro wird nach dem 6.Mai nicht zusammenbrechen – zumindest nicht innerhalb der nächsten Wochen.

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Doch ungeachtet dieses Wahlsonntages kann es natürlich nicht schaden die aktuelle charttechnische Situation zu kennen. Zumal der Dax einmal mehr an einem wichtigen Unterstützungbereich notiert. Daher im Folgenden wie gewohnt vier Charts, allerdings nur mit kurzen Texten welche auf die wichtigsten Fakten hinweisen.

Dax: Tageschart seit 30.08.2011

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Wie bereits im Einführungstext erwähnt befindet sich der Dax aktuell an einem wichtigen Supportlevel bei 6.500 Punkten. Hier findet sich eine Kreuzunterstützung aus SMA200, der EMA50 im Wochenchart sowie dem 38% Retracements der Bewegung seit Ende Dezember 2011. Fällt der Dax darunter dürfte es in der nächsten Zeit bis ca. 6.200 Punkte abwärts gehen. Starke Widerstände finden sich bei 6.990 und 7.200 Punkten.

Dax: Stundenchart seit 16.03.2012, 9 Uhr

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Wie immer nur ein detailierterer Blick auf die jüngste Entwicklung des Dax. Auffällig ist, dass die Abwärtsbewegung der letzten Tage durch den RSI und MACD bestätigt werden.

EUR/USD: Tageschart seit 27.07.2011

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Spannend wird es kommende Woche im EUR/USD. Fällt die grüne Aufwärtstrendlinie und anschließend der Support bei 1,2965 (gestrichelte Linie) ist mit einer deutlichen Abwärtsbewegung um ca. 400 Pips zu rechnen. Auch hier wird die Abwärtsbewegung seit Ende März durch RSI und MACD bestätigt. Steigt EUR/USD über 1,3270 sind weitere Kursgewinne bis 1,3380 und darüber bis 1,3480 möglich.

Dow Jones: Tageschart sei 25.05.2011

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Auch letzte Handelswoche hat es der Dow Jones nicht über den Widerstand bei ca. 13.300 Punkten geschafft. Unterstützungen finden sich nun bei 13.035 sowie bei 12.760 Punkten. Gelingt jedoch der Ausbruch über 13.300 so ist mit einem Anstieg in Richtung 13.700 und mittelfristig sogar bis 14.200 Punkten zu rechnen. Vor allem unter 12.740 ist mit einem starken Abwärtsschub zu rechnen. Sowohl der RSI als auch MACD zeigen eine bearishe Divergenz. Für nähere Informationen einfach auf diesen Link klicken: klick mich

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-Chartanalyse vom 28.04.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 28.04.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Aus Zeitgründen muss ich heute leider auf Beschreibungstexte verzichten, aber ich denke die Charts sind auch so aussagekräftig genug. Hinweisen möchte ich nur kurz auf das 38,2% Retracement im Dax und Dow Jones.

Dax: Tageschart seit 23.08.2011

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Dax: Stundenchart seit 09.03.2012, 9 Uhr

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EUR/USD: Tageschart seit 20.07.2011

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Dow Jones: Tageschart sei 18.05.2011

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Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-Chartanalyse vom 22.04.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 22.04.2012

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Dax: Tageschart seit 16.08.2011

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Wie erwartet hat sich der Dax in der letzten Handelswoche in einer volatilen Seitwärtsphase bewegt. Es ist sehr deutlich, dass sich der Kurs um die rote Trendlinie schlängelt und quasi ein “Kampf” um die weitere mittelfristige Entwicklung stattfindet. Ich hatte es schon oft betont: diese Trendlinie stellt die Grenze zwischen mittelfristig weiter steigenden oder fallenden Kursen dar. Sobald sich der Dax in eine Richtung klar von dieser Linie entfernt ist der weitere Verlauf relativ sicher und eben diese Entscheidung könnte nächste Woche fallen. Dabei kann man allerdings keine Hilfe von Seiten des RSI erwarten, während der MACD kurz vor einem Kaufsignal steht. Dieses sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden, da sich der Dax momentan in keinem klaren Trend bewegt.

Ich persöhnlich gehe von einem Bruch der roten Trendlinie nach unten aus. Das Ausmaß einer weiteren Konsolidierung ist nicht leicht abzuschätzen, da bei 6.600 und ganz besonders bei 6.500 Punkten weitere Unterstützungen warten. Vor allem diese bei 6.500 Punkten steht im Fokus, da sich hier ein Kreuzsupport aus der daily SMA200 sowie der weekly EMA50 gebildet hat. Sobald diese Marke also nach unten gebrochen werden kann, dürfte relativ zügig der Bereich um 6.170/6.200 Punkte in den Blickpunkt geraten.

Steigt der Dax hingegen über das letzte Zwischenhoch bei 6.800 Punkten an, sind weiter steigende Kurse bis 6.990 und darüber bis 7.200 Punkte zu erwarten. In diesem Falle wäre übergeordnet ein Anstieg bis 7.600 Punkte möglich, dies ist allerdings eher auf Sicht einiger Monate möglich und auch nur solange die rote Trendlinie nicht nach unten durchbrochen wird.

Dax: Stundenchart seit 02.03.2012, 9 Uhr

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Im Stundenchart lässt sich einmal mehr ein Abwärtstrendkanal einzeichnen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts zur Beschreibung des Tagescharts zu ergänzen, man bekommt lediglich ein detailierteres Bild der jüngeren Kursvergangenheit.

EUR/USD: Tageschart seit 13.07.2011

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Die flache grüne Trendlinie hat sich auch in der vergangenen Handelswoche als starke Unterstützung erwiesen und anders als erwartet ist EUR/USD nicht durch diese Linie gebrochen. Das letztes Wochenende erläuterte Flaggen-Szenario ist nach wie intakt, dafür müsste der Kurs in den nächsten Tagen allerdings deutlich nach unten drehen. Auch ein Bruch der grünen Trendlinie ist Grundvoraussetzung dafür, dass mittelfristig der Bereich um 1,2630 angelaufen werden kann.

Widerstände finden sich unterdessen bei 1,3370 sowie ca. 100 Pips darüber bei 1,3470. Werden diese Bereiche erreicht, wäre die bearishe Flaggenformation nicht mehr gültig.

Dow Jones: Tageschart sei 11.05.2011

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Ersteinmal zur grafischen Darstellung: ich habe hier zwei Charts in ein Bild zusammgefügt. Der untere Abschnitt stellt dabei einfach eine Vergrößerung des eingerahmten Bereiches dar. Dieser Zoom erlaubt eine genauere Betrachtung des jüngsten Kursgeschehens.

Die letzte Handelswoche verlief mit einem Plus von unterm Strich 1,4% relativ gut, zum Ende der Woche hin zeigten sich allerdings schon erste Schwächesignale. So wurde am Donnerstag und Freitag zwar ein Überschreiten der SMA20 versucht, dies ist auf Schlusskursbasis jedoch gescheitert (Dochte der letzten beiden Kerzen). Zudem lässt sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie zeichnen, welche zusätzlich als Widerstand fungiert.

In der kommenden Handelswoche ist von fallenden Kursen auszugehen, wobei es durchaus zu einem erneuten Test der wichtigen Unterstützung bei 12.760 Punkten kommen kann. Sobald diese Linie durchbrochen wird, sind weitere Verlust in der Größenordnung von einigen hundert Punkten wahrscheinlich. Ich denke jedoch nicht dass es dazu in den nächsten fünf Handelstagen kommen wird. Zu beachten ist auch die gestrichelte Trendlinie, welche das Pendant zur eingangs erwähnten Trendlinie im Dax ist.

Steigt der Dow Jones über 13.220 Punkte an ist mit weiteren Kurszuwächsen bis vorerst ca. 13.550 Punkte zu rechnen.

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-Chartanalyse vom 15.04.2012

15. April 2012 1 Kommentar

Wochenend-Chartanalyse vom 15.04.2012

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Dax: Tageschart seit 09.08.2011

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Wie erwartet hat der Dax in der vergangenen Handelswoche weiter nachgegeben und sogar nahe seines Wochentiefs geschlossen. Per Wochenschluss notiert der Dax nun knapp unter den letzten beiden Zwischentiefs sowie unter dem 61% Retracement, zudem wurde am Freitag auch die wichtige Trendlinie (rot) gebrochen. Wie bereits mehrmal angekündigt ist bei Kursen unter dieser Trendlinie eher von einer weiteren Konsolidierung auszugehen. Während der RSI noch grade so im neutralen Bereich notiert, hat der MACD noch viel Platz nach unten.

Nun ist von einer kleinen Seitwärtsphase auszugehen. Wirkliche Gründe für steigende Kurse gibt es nicht, allerdings ist der Markt kurzfristig überverkauft, sodass eine kleine Erholung nicht überraschend wäre. Diese sollte jedoch maximal bis an die rote Trendlinie laufen. Auf der Unterseite dürfte der Weg ersteinmal versperrt sein, da sich bei 6.480 Punkten eine sehr starker Kreuzunterstützung aus SMA200 und der EMA50 im Wochenchart gebildet hat.

Über der roten Trendlinie wären weiter steigende Kurse bis in den Bereich um 6.990 Punkte zu erwarten, fällt der Dax unter 6.480 könnte ein Gap-Close bei 6.230 anstehen.

Dax: Stundenchart seit 24.02.2012, 9 Uhr

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Wie so oft lässt sich im Stundenchart des Dax mal wieder ein Trendkanal einzeichnen. In diesem dürfte sich der Dax in den nächsten Handelstagen auch bewegen, wie weiter oben beschrieben wäre bei einem Ausbruch nach unten nur begrenztes Abwärtspotential vorhanden. Für den Wochenanfang ist eine Erholung bis maximal 6.700 Punkte zu erwarten, anschließend dürfte sich der Dax nochmals nach unten orientieren. Bei knapp unter 6.990 Punkten ist auch noch ein offenes Gap zu finden (violettes Recheck), welches nächste Woche aber noch nicht von Interesse sein dürfte.

EUR/USD: Tageschart seit 09.06.2011

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Trotz – oder gerede wegen – der Erholung seit Jahresanfang, sieht der Chart des EUR/USD relativ bearish aus. Der Grund dafür ist, dass der seit einigen Monaten bestehende Aufwärtstrendkanal stark nach einer Flaggenformation aussieht und damit für eine Fortsetzung des Abwärtstrends des letzten Jahres spricht. Diese Flagge wurde Anfang April verlassen, in der letzten Handelswoche erfolgte ein Retest.

Sobald EUR/USD nun unter 1,30 fällt sind Verluste bis 1,2630 wahrscheinlich. Erst über 1,3370 bzw. eher über 1,3480 ist das bearishe Szenario vorerst abgewendet.

Dow Jones: Tageschart sei 04.05.2011

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Zugegebenermaßen, Spaß macht der Chart des Dow Jones nicht: keine sauberen Muster und viele Fehlausbrüche, der letzte entstand vor einigen Tagen. Grundsätzlich sind Fehlausbrüche nach unten (wie dieser) bullish zu werten, da eine Schwäche des Marktes zeitnah zurückgekauft wird. In diesem Fall ist die Lage allerdings nicht so einfach, da die sich an den Fehlausbruch angeschlossene Gegenbewegung nur zwei Tage währte.

Es gilt zu beachten: über 13.000 ist mit einem Anstieg bis 13.270 zu rechnen, unter 12.760 Punkten ergibt sich ein starkes Verkaufssignal mit Kursverlusten bis mindestens 12.500 Punkte. Ich persöhnlich halte beides in der nächsten Handelswoche nicht für besonders wahrscheinlich, vielmehr sieht es nach einer volatilen Seitwärtsphase zwischen eben diesen beiden Marken (12.760 und 13.000) aus.

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Aktie der Woche: Metro

10. April 2012 1 Kommentar

Aktie der Woche: Metro (WKN: 725750)

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Metro: Wochenchart seit 14.04.2008

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Die Aktie von Metro ist heute per Tagesschlusskurs unter eine wichtige mittelfristige Untestützung gefallen und hat damit ein klares Verkaufssignal generiert. Viel braucht man zu dem Chart gar nicht zu sagen, wie wichtig der Support zwischen 26,75 und 27 Euro ist sieht man denke ich relativ einfach. Hinzu kommt, dass der Kurs damit auch aus einem bearishen Dreieck ausgebrochen ist (gestrichelte rote Linie) und das Volumen in den letzten Tagen leicht erhöht, was grundsätzlich bestätigend wirkt.

mittelfristige Kursziel liegt nun bei ca. 20 Euro, wo die nächste nennenswerte Untestützung wartet. Es sollte allerdings ein Retest einkalkuliert werden, da der RSI bereits im überverkauften Bereich notiert. Beim MACD hingegen ist noch viel Platz nach unten. Ein Stopp lässt sich sinnvoll bei ca. 28€ platzieren. Hier wäre dann – auf Schlusskursbasis – auch das Kaufsinal negiert.

Die Aktie wird auch im Live-Trading leerverkauft.

Metro: Tageschart seit 11.04.2011

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Was außerdem für weiter fallende Kurse in der Metro-Aktie spricht, ist ihre deutliche relative Schwäche gegenüber dem Vergleichsindex, dem Dax. Das Grundprinzip lautet hier: eine schwache Aktie in einem starken Gesammarkt wird in einem schwachen Gesamtmarkt noch schwächer sein. Hier der Vergleichschart mit dem Dax:

Metro/Dax Vergleichschart

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Dies stellt ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Es handelt sich lediglich um eine Aktienvorstellung, welche zu eingenen Recherchen anregen soll und unter keinen Umständen als alleinige Investmentgrundlage dienen darf. Sämtlich Kursziele und Stop-Kurse geben meine persöhnliche Einschätzung wieder und sind nicht verbindlich. Jeder nachgehandelte Trade besteht auf eigene Gefahr. Es sollten nur Produkte gehandelt werden, die man auch versteht.

Wochenend-Chartanalyse vom 09.04.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 09.04.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Dax: Tageschart seit 02.08.2011

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Der Dax befindet sich nun seit gut zwei Handelswochen im Korrekturmodus  und es bestehen berechtigte Hoffnungen, dass es sich diesmal tatsächlich um den Anfang einer etwas umfangreicheren Korrektur handeln könnte. Hoffnung deshalb, weil eine weitere Rallye ohne eine Korrektur um ca. 15% nicht besonders vertrauenswürdig wäre. Eine solche “reinigende” Korrektur ist also fast unabdingbar für einen Anstieg in Richtung 7.600 Punkte. Während der RSI schon fast im überverkauften Bereich notiert, geht vom MACD noch kein deutliches Signal aus, er setzt seinen Abwärtstrend unverändert fort.

Was für eine Fortführung der Korrektur spricht ist die Tatsache, dass der seit Ende Dezember 2011 laufende Aufwärtstrendkanal signifikant nach unten verlassen wurde. Dies geschah sogar mit einem Down-Gap und wurde durch zwei Schlusskurse (deutlich) außerhalb des Trendkanals bestätigt.

Der Gradmesser für die weitere Entwicklung wird nun die seit August 2010 bestehende rote Trendlinie sein. Hält sich der Dax oberhalb dieser Linie ist eher mit weiteren Kursgewinnen oder zumindest einer Seitwärtsphase mit leicht positiver Tendenz zu rechnen – bricht der Kurs allerdings durch die Linie, sind weitere Verluste vorerst bis 6.470 Punkte wahrscheinlich. Hier wartet ein Kreuzsupport aus EMA200 und der EMA50 im Wochenchart.

Wird auch diese Unterstützung durchbrochen, wäre das nächste Ziel 6.200 Punkte mit eingeschlossenem Gap-Close. Eine solche Entwicklung ist jedoch eher auf Sicht von einigen Wochen wahrscheinlich. Gleiches gilt für eine Fortsetzung der Rallye in Richtung 7.600 Punkte. Hierfür müssten die Widerstände bei 6.990 sowie bei 7.200 Punkten durchbrochen werden, was momentan nicht wirklich realistisch erscheint.

Dax: Stundenchart seit 17.02.2012, 9 Uhr

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Der Stundenchart des Dax offenbart einen kurzfristigen Abwärtstrendkanal, in welchem sich der Dax seit etwa vier Tagen befindet. Besonders gut zu erkennen ist hier die Stärke von Kreuzwiderständen (markiert durch grüne und den roten Pfeil), auch wenn das für den weiteren Kursverlauf nun nicht wirklich entscheidend ist.

Ein wichtiger Hinweis: zwar sind für die ersten Handelsstunden dieser Handelswoche abwärtsgerichtete Prognosepfeile eingezeichnet, diese haben allerdings keine besonders hohe Wahrscheinlichkeit und sind mehr eine vage Idee denn eine tatsächliche Prognose. Grund dafür ist der MACD, welcher kurz vor einer Bestätigung des jüngsten Kaufsignals steht. Hilfreich ist hier ein Blick auf den historischen Verlauf des MACD: bereits Anfang März hatten wir eine fast vergleichbare Situation (siehe violette Rechecke) welche in einer kräftigen Rallye gemündet ist. Vor diesem Hintergrund sollte der Beginn dieser Handelswoche mit Vorsicht genossen werden.

Grundsätzlich dürfte sich bei etwa 6.630 ein Boden finden, welcher als Ausgangspunkt für einen ordentlichen Aufwärtsschub dienen kann. Sollte sich die Rallye direkt fortsetzen, wäre kurzfristig sogar ein Gap-Close bis knapp 6.990 Punkte möglich. Entsprechendes gilt natürlich auch für den Tageschart, hier würde ebenfalls die kleine Korrekturfortsetzung zu Wochenbeginn entfallen.

EUR/USD: Tageschart seit 02.06.2011

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Entgegen der Prognose vom letzten Wochenende ist das Währungspaar EUR/USD in den letzten Handelstagen deutlich zurückgefallen. Interessanterweise sind die beiden letzten Zwischenhochs in ihrem Verlauf fast identisch, insofern ist es nicht wirklich verwunderlich, dass auch die letzten drei Zwischentiefs auf einer Linie liegen. Dies zeigt deutlich, dass es im EUR/USD gewisse sich wiederholende Muster gibt.

Für die nächsten Tage ist nun ersteinmal mit einem kleinen Aufwärtsschub zu rechnen, welcher eine Korrektur der letzten Abwärtsbewegung darstellen würde. Im Bereich 1,3200 bis 1,3250 dürfte sich der Kurs allerdings wieder nach unten orientieren. Hier würden dann die grüne Aufwärtstrendlinie sowie eine Unterstützung bei 1,30 warten. Werden beide Linien durchbrochen, würde das Tief bei 1,2630 in den Fokus rücken. Über 1,3250 wäre mit einem Anstieg in Richtung 1,3380 und darüber bis 1,4380 zu rechnen.

Dow Jones: Tageschart sei 27.04.2011

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Ähnlich wie der Dax aus seinem Aufwärtstrendkanal ausgebrochen ist, ist auch der Dow Jones aus einer mehrmonatigen Formation, einem bearishen Keil, ausgebrochen. Die Abwärtsbewegung wurde allerdings schon kurz darauf gestoppt, als der Kurs an dem Zwischentief bei 13.000 Punkten angehalten hat. Sowohl RSI als auch MACD haben noch reichlich Platz nach oben und nach unten.

Eine weitere Gemeinsamkeit mit dem Dax ist, dass beide Indizes eine Trendlinie haben welche das bullishe von dem bearishen Chartbild trennt. Im Dow Jones ist es die gestrichelte rote Trendlinie: wird diese Linie und das knapp darunter liegende Zwischentief bei 12.750 Punkten unterschritten, ist mit einer Fortsetzung der Korrektur zu rechnen. Solange der Dow Jones allerdings darüber bleibt, ist die Chance einer Rallyefortsetzung bis maximal 14.200 Punkte noch gegeben.

Auf der Oberseite ist der Widerstand bei 13.280 Punkten zu beachten, wichtige Untestützungen (neben den erwähnten) sind die EMA50 sowie der horizontale Support bei 12.875 Punkten.

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

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