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Archiv für die Kategorie ‘Analysen’

Wochenendanalyse, 20.05.2012

Diese Woche ging es ordentlich abwärts an den US Märkten. Mittlerweile schlägt sich der Verkaufsdruck auch im CheatSheet nieder, allerdings immer noch relativ verhalten: zwar sind inzwischen alle Indikatoren klar bearish und in den vergangenen fünf Handelstagen gab es drei Tage mit “heavy selling,” d.h. eine größere Anzahl an -4% Aktien, aber sowohl im Nasdaq wie auch im S&P sind wir noch ein gutes Stück von wichtigen Kursmarken, d.h. Unterstützungen entfernt. Daher ist es für mich immer noch ein intakter Aufwärtstrend und angesichts der starken Rally von Dezember bis April, die praktisch ohne Korrektur ablief, ist ein ausgedehnteres Retracement zu erwarten.

Mehr Charts mit kurzem Kommentar gibts auch auf meinem Blog.

Stock market CheatSheet, 20.05.2012

Stock market CheatSheet, 20.05.2012

S&P 500, Marktbreite, 20.05.2012

S&P 500, Marktbreite, 20.05.2012

Kategorien:Analysen

Wochenend-Chartanalyse vom 20.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 20.05.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Dax: Wochenchart seit 10.04.2006

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Zum aktuellen Wochenchart brauche ich gar nicht viele Worte verlieren, letztlich soll dieser nur verdeutlichen dass die extrem wichtige EMA50 in der vergangenen Woche nachhaltig und per Wochenschlusskurs durchbrochen wurde. Bisher hat jeder dauerhafte Bruch der weekly EMA50 eine Bewegung von mindenstens 1.000 Punkten in die Durchbruchsrichtung zur Folge gehabt.

Dax: Tageschart seit 13.09.2011

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Wie in der letzten Wochenendanalyse erwartet wurde, hat der Dax seine weekly EMA50 deutlich gebrochen und sein in der letzten Analyse gegebenes maximal Korrekturziel bei 6.200 Punkten fast erreicht, womit auch das dortige Gap geschlossen wurde. Während vom MACD noch kein Signal ausgeht und das Volumen zwischenzeitlich noch weiter zurückgegangen ist, befindet sich der RSI deutlich im überverkauften Bereich.

Insgesamt hat der Dax nun 61% des seit Dezember 2011 laufenden Aufwärtstrends korrigiert und damit das maximale Korrekturausmaß ausgeschöpft. Sollte der Kurs unter das 61,8% Retracement, bzw. unter die Untestützung bei 6.180 Punkten fallen, muss man von einer Trendwende sprechen, welche nicht zuletzt durch den Wochenchart eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat. In der kommenden Woche ist jedoch ersteinmal mit einer Erholung zu rechnen, welche ca. bis an den Kreuzwiderstand bei 6.410 Punkten, maximal jedoch bis an die weekly EMA50 bei knapp 6.500 Punkten reichen dürfte.

Fällt der Dax unter 6.180 Punkte zurück und bestätigt diesen Ausbruch, dann sind mittelfristig Kurse im Bereich von 5.700 Punkten möglich. Erst über 6.800 Punkten würde sich die aktuelle Situation zugunsten der Bullen aufhellen.

Dax: Stundenchart seit 30.03.2012, 9 Uhr

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Der Abwärtstrendkanal ist nach wie vor intakt, es scheint eine Erholung in Richtung Mitte/obere Begrenzung des Trendkanals wahrscheinlich, was durch den MACD bestätigt werden könnte, sofern sich das dortige Kaufsignal am Montag verdeutlicht.

EUR/USD: Tageschart seit 10.08.2011

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Genau wie erwartet ist EUR/USD nach dem Ausbruch aus seinem symmetrischen Dreieck deutlich abgesackt. Das genannte Kursziel bei 1,2630 (Jahrestief) wurde dabei etwas früher erreicht als prognostiziert. In den nächsten Tagen ist hier mit einer Fortsetzung der Erholungsbewegung bis ca. 1,2890/1,2900 zu rechnen, wo das 38,2% Retracement liegt. Maximal wäre die Erholung bis 1,3000 möglich, hierüber müssten weitere Kursanstiege in Betracht gezogen werden. Fällt EUR/USD allerdings unter 1,2620 sind weitere Verluste bis 1,2580 und darunter sogar bis 1,2160 möglich. Dies wäre allerdings eher ein Kursziel für die nächsten Wochen, sollte die 1,2630 fallen.

Dow Jones: Tageschart sei 09.06.2011

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Nachdem im Dow Jones letztes Wochenende mangels eines eindeutigen Signals keine Prognose abgegeben wurde sondern lediglich die wahrscheinlichen Entwicklungen in bestimmten Situationen aufgezeigt wurden, hat sich der Dow Jones dem globalen Abwärtstrend gefügt und ist aus seiner Range nach unten weggebrochen.

Nach zuletzt sechs Verlusttagen in Folge ist der RSI extrem weit in den überverkauften Bereich gerutscht, wohingegen das Volumen während des Abwärtstrends tendenziell zugenommen hat. Nachdem der Dow Jones nun an einer Unterstützung bei 12.470 Punkten angelangt ist, dürfte hier – wie auch im Dax – eine kurzfristige Erholung anstehen, welche maximal bis 12.760 Punkte laufen darf. Steigt der Dow Jones per Schlusskurs hierüber an, steht das Jahreshoch bei 12.340 Punkten auf der Agenda.

Sobald der Kurs die 12.470 Punkte allerdings nach unten bricht, sind weitere Verluste bis 11.720 wahrscheinlich.

Das war es von den Charts an diesem Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Es sieht nicht gut aus bei den Banken

16. Mai 2012 2 Kommentare

In den letzten Tagen und Wochen sind die Aktienmärkte in einen soliden, aber noch mäßigen Abwärtstrend übergegangen. Als fundamentaler Hauptgrund dafür darf vor allem Griechenland angesehen werden: die Regierung ist schon kurz nach der Wahl zum Scheitern verurteilt gewesen, inzwischen führt kein Weg um Neuwahlen herum. Die Gefahr, dass bei dieser Neuwahl die extremen Parteien aus dem linken und rechten Spektrum noch stärker werden könnten als bei der letzten Wahl vor wenigen Wochen ist nicht zu unterschätzen. Diese würden wahrscheinlich einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone forcieren, was die Banken teuer zu stehen kommen würde.

Die Griechen wissen oder ahnen zumindest, was dort auf sie zukommen würde: eine Enteignung im großen Stil, zumindest was die Guthaben bei der Bank angeht. Die reichen Bürger haben ihr Geld natürlich schon lange außer Landes gebracht (nicht zuletzt um den Steuern zu entgehen), doch auch der “kleine Mann” scheint inzwischen gewillt zu handeln. So wurden in den letzten Tagen ca. 700 Millionen Euro von Konten in Griechenland abgehoben. Dies ist zwar noch kein Bankrun, abhängig von der weiteren Entwicklung in Griechenland könnte dieser allerdings nicht mehr lange auf sich warten lassen, was auch die griechische Zentralbank so sieht.

Sollte Griechenland aus der Eurozone austreten – was inzwischen ja sogar sonst grenzenlose Euro-Optimisten wie Herr Schäuble für möglich halten – würde dies massive Verluste für die Banken bedeuten. Die neue griechische Währung würde sofort massiv abwerten, womit der reale Wert der griechischen Schulden (und hier nicht nur die Staats- sondern auch die Unternehmensschulden) in sich zusammenschrumpfen würde. An diesem Punkt wird es natürlich wirklich spannend, vor allem weil sich die Risikokontrolle vieler Großbanken durch die Krise nicht nachhaltig zu ändern gehaben scheint. JP Morgan musste dies bereits öffentlich zugeben, doch warum sollte diese Bank sich so sehr von Mitstreitern wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Unicredit oder der Deutschen Bank unterscheiden? Im Pessimalfall treffen also hohe Ausfälle auf Gläubiger mit schlechtem Risikomanagement.

Soviel in Kurzform zur Situation in Griechenland, auch die Verbindung zum globalen Bankensektor habe ich kurz aufgezeigt. Nun wird es Zeit, sich einmal mit der Einschätzung der Börsen zu beschäftigen, denn Kurse verraten häufig mehr über die Entwicklungen als die normalen Nachrichten. Momentan bietet sich kein schönes Bild.

Der folgende Chart zeigt die Zinsen der verschiedenen Staatsanleihen. Die blauen Zahlen sind der aktuell zu zahlende Zinssatz, die schwarzen Zahlen stellen die Veränderung zum Vortag dar. Angezeigt werden die Daten von gestern (15.05.), heute sind die Zahlen allerdings kaum verändert. Zu sehen ist, dass die Zinsen auf breiter Front gestiegen sind und teilweise astronomische Höhen erreicht haben. Griechenland kann man fast außenvor lassen, denn dieses Land ist schlichtweg pleite. Interessant sind vor allem die Zinsen von Spanien und Italien. Diese bewegen sich zwar noch nicht in einem besonders kritischen Bereich, nähern sich diesem aber wieder deutlich an.

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Soviel zu den Staaten. Nun folgt ein detaillierter Blick auf die Banken, welche quasi die Hauptgefahrenquelle für das Weltfinanzsystem und damit für die Wirtschaft darstellen. CDS (Credit Default Swaps) sind Kreditausfallversicherungen, über welche sich Gläubiger gegen einen Zahlungsausfall des Schuldners absichern können. Quasi eine Versicherung für Kredite. Kleine Randnotiz: CDS wurden kurz vor der Finanzkrise durch JP Morgan “erfunden”, die Bank also, welche jetzt rund zwei Milliarden Dollar mit eben diesen Derivaten verloren hat… . Es gilt: je teurer ein CDS ist, desto höher wird das Ausfallrisiko vom Markt eingeschätzt.

Der folgende Chart gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der CDS einiger großer Banken. Auch diese Grafik ist von gestern (15.05.), durch die angezeigte Entwicklung der letzten fünf Tage ist dies allerdings nicht entscheident. Die beiden italienischen Banken haben unter der Abstufung durch Moody’s gelitten, bei den amerikanischen Instituten dürfte JP Morgan zumindest eine (Teil)-Schuld haben und die französischen Banken leiden in besonderem Maße unter dem neuerlichen Zittern um Griechenland. Anhand des “US Banks CDS Average” kann man die CDS-Werte der einzelnen Institute relativ gut einordnen.

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Doch nicht nur an den CDS ist abzulesen dass es um den Bankensektor nicht zum besten bestellt ist; auch der Dow Jones Stoxx 600 Banks Index, welcher die größten europäischen Banken (nach freier Marktkapitalisierung) enthält, befindet sich seit vielen Wochen im Abwärtstrend. Er notiert inzwischen unter seinem 200er Tage Durchschnitt und nähert sich seinem Tief aus dem Herbst 2011.

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Damit zeigt der Dow Jones Stoxx 600 Banks Index relative Schwäche zu den großen Aktienindizex (u.a. Dow Jones und Dax) und ist somit ein warnendes Signal. Die Banken laufen dem Gesammarkt immer ein bischen voraus, zudem bedingt ein Trend der großen Indizes auch einen entsprechenden Trend der Bankaktien. Ein Beispiel: im August letzten Jahres kam es zu einem kleinen Crash an den Aktienmärkten – der Stoxx 600 Banks Index war jedoch schon einige Monate vorher in den Abwärtsmodus übergegangen. Dies war zwar noch nicht der Zeitpunkt an dem die Kurse rapide absackten, der Aufwärtstrend an den Märkten war aber beendet.

Es kann sich also durchaus lohnen die Entwicklung des Stoxx 600 Banks Index und des Dow Jones zu vergleichen, der folgende Chart setzt die Entwicklung beider Indizes ins Verhältnis zueinander. Wer den Verlauf beider Linien im Frühjahr/Sommer 2011 und heute vergleicht, wird erstaunliches entdecken. Übrigends ist auch die fundamentale Situation durchaus vergleichbar: damals lief QE2 aus, heute verfliegt der Effekt der beiden Langfristtender (LTRO) der EZB zunehmend. Damals herrschte Angst bezüglich eines möglichen Schuldenschnittes in Griechenland, heute herrscht Angst dass die Griechen aus der Eurozone austreten…

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Last but not least kann man auch mal einen Blick auf die relative Entwicklung einzelner Finanzaktien zu ihrem Index riskieren. Fangen wir beim US-Markt an: hier habe ich einmal die Kursentwicklungen der vier großen im Dow Jones Index notierten Banken (MS, GS, BoA und JPM) ins Verhälts eben zum Dow Jones gesetzt. Letztlich unterscheidet sich das Bild nicht so sehr vom Verlauf Dow Jones/Stoxx 600 Banks Index, es ist aber relativ deutlich dass die Banken ihr Hoch bereits gesehen haben und deutlich nach unten gedreht sind, während sich der Dow Jones noch relativ wacker hält. Es ist eher davon auszugehen dass der Dow Jones den Banken folgt, als dass sich die Kurse der Bankaktien mittels einer massiven Erholung an den Dow Jones annähern.

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Als letztes noch ein Blick auf den deutschen Markt. Auch hier ein sogenannter Spread-Chart, also ein Chart welcher die relative Kursentwicklung verschiedener Wertpapiere zueinander zeigt. Enthalten diesmal: Dax, Allianz, Deutsche Bank sowie das “schwarze Schaaf” der deutschen Bankenbranche, die Commerzbank (gleich in der passenden Farbe…). Hier fällt vor allem auf, dass der Dax den Banken bereits relativ konstant gefolgt ist. Sowohl die Allianz, als auch die Deutsche Bank (durch ihr starkes Investment Banking die “amerikanischste” unter den deutschen Banken) haben ihr Hoch Ende März 2012 markiert und sind seitdem in einem Abwärtstrend. Soweit entsprechen sie dem Verlauf der amerikanischen Banken sowie dem Stoxx 600 Banks Index. Im Unterschied zum Dow Jones ist der Dax diesen Weg jedoch deutlich stärker mitgegangen als sein amerikanisches Pendant.

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Viel Text, viele Charts und doch ist die Kernaussage relativ kurz: durch die Entwicklung der Staatsschuldenkrise in Europa (später auch in anderen Teilen der Welt) kommen die Banken in eine immer schwierigere Situation. Wie bereits zu Anfang geschrieben, treffen große potentielle Verluste auf ein häufig schlechtes Risikomanagement der Banken. Im Großen und Ganzen bestimmen die Bankaktien den Trend des Gesamtmarktes und diese zeigen momentan eine klare relative Schwäche. Die Entwicklung der CDS auf viele Großbanken unterstützt die These, dass es nach ein paar Monaten der – durch die Notenbanken erkauften – Ruhe nun wieder ungemütlicher an den Finanzmärkten werden dürfte. Natürlich vorausgesetzt, es folgt nicht QE3 durch die FED oder LTRO3 durch die EZB.

Was noch hinzukommt: um die immer strenger werdenden Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können, müssen die Banken Risiken abbauen und sich in diesem Zuge auch von Wertpapieren wie Derivaten, Aktien oder (Staats-)Anleihen trennen. Die Devise heißt momentan also eher risk off. Durch das dadurch steigende Angebot, bei konstanter bis sinkender Nachfrage, entsteht ein weiterer Faktor welcher die Kurse an den Märkten drücken dürfte. Gold und auch Silber haben dies schon zu spüren bekommen…

Wochenend-Chartanalyse vom 13.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 13.05.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Dax: Wochenchart seit 06.05.2002

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Hier der bereits mehrfach gepostete Wochenchart des Dax mit einem 50er exponentiell gewichtetem Durchschnitt. Ich möchte hier nicht viele Wort zu verlieren, denn der Chart ist eigentlich selbsterklärend. Nur soviel: die Pfeile markieren die diversen Tests dieser Linie, eine dementsprechende Bedeutung hat sie. Jeder Bruch der EMA50 (violette Kästchen) zog eine Kursveränderung um mindestens 1.000 Punkte nach sich und leitete einen übergeordnete Trendwechsel ein.

Dax: Tageschart seit 06.09.2011

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Die Konsolidierung im Dax setzt sich fort. So ist der Abwärtstrendkanal weiterhin intakt, spannend ist nun der Kampf um die weekly EMA50 bei aktuell 6.508 Punkten (rote gestrichelte Linie). Über die Bedeutung der EMA50 im Wochenchart habe ich schon mehrmals geschrieben, der obige Wochenchart sagt alles. Fällt diese Linie per Schlusskurs am kommenden Freitag, ist mit einer deutlichen Ausweitung der Korrektur zu rechnen. Hält der gleitende Durchschnitt, befindet sich der Dax zwar noch im Konsolidierungsmodus, nicht aber in einer umfassenden Korrektur.

Nach wie vor bilden die weekly EMA50 sowie die daily SMA200 einen Kreuzsupport, welcher relativ schwer zu brechen ist. In der kommenden Woche könnte dies jedoch mit Unterstützung von fundamentaler Seite passieren, sofern der deutliche Verlust von JP Morgan noch nachhallt und die Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone anhalten.

Das vorläufige Ziel läge dann bei 6.200 Punkten, Widerstände finden sich bei 6.700; 6.740 und darüber bei 6.990 Punkten. In diesen Bereich wird der Dax allerdings wohl eher nicht vorstoßen, zumindest nicht in der nächsten Handelswoche.

Dax: Stundenchart seit 23.03.2012, 9 Uhr

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Logischerweise läuft der Dax auch im Stundenchart noch in seinem Abwärtstrendkanal. Das Zwischentief bei 6.375 Punkten könnte kurzfristig Halt geben, übergeordnet stehen allerdings die 6.200 im Fokus – sofern die weekly EMA50 nachhaltig (am besten per Wochenschlusskurs) unterschritten wird.

EUR/USD: Tageschart seit 03.08.2011

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Nun ist es also soweit: die grüne Aufwärtstrendlinie wurde durchbrochen und das sogar mit einem Down-Gap bzw. einem Break-Away-Gap, dem wohl stärksten Verkaufssignale in der technischen Analyse. In den nächsten Tagen und Wochen dürfte EUR/USD nun bis 1,2630 laufen, was in etwa auch dem Kursziel des symmetrischen Dreiecks entspricht, aus welchem der Kurs nun ausgebrochen ist. Dieses Dreieck ergibt sich aus der grünen Aufwärts- und der kurzen roten Abwärtstrendlinie. Sollte der Kurs widererwartend nach oben drehen, finden sich Widerstände bei ca. 1,3080; 1,3130 sowie bei 1,3245.

Dow Jones: Tageschart sei 02.06.2011

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Der Dow Jones ist momentan in einer relativ neutralen Position: unter 12.700 ist mit einem deutlichen Abwärtsschub in Richtung 12.230 Punkte zu rechnen, über 13.050 Punkte würde es bis 13.300 und darüber mittelfristig bis 14.200 Punkte gehen. Ich persöhnlich gehe davon aus, dass die gestrichelte rote Trendlinie nun nachhaltig gebrochen wurde, weshalb ich das bearishe Szenario mit Verlusten bis in den Bereich 12.230 favorisiere. Hinzu kommt, dass sowohl der RSI als auch der MACD eine bearishe Divergenz ausgebildet haben und auch die Marktbreite langsam zu schwächeln beginnt. Das Volumen bestätigt die negative Erwartungshaltung zusätzlich.

Das war es von den Charts an diesem Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenendanalyse, 13.05.2012

13. Mai 2012 1 Kommentar

Sowohl der Nasdaq 100 wie auch der S&P 500 haben diese Woche neue Tiefs gemacht. Die A/D-Linie hat vor allem im Nasdaq deutlich nachgegeben, was als zunehmende Schwäche zu werten ist. Im CheatSheet sieht es weiterhin relativ entspannt aus: trotz neuem Tief diese Woche gab es keinen Tag mit größeren Abverkäufen; die wichtige +/-4% Ratio ist gerade noch so, aber doch noch immer, im neutralen Bereich. Im Moment halte ich das ganze immer noch für eine Korrektur im Aufwärtstrend. Unabhängig von der Marktbreite fangen jedoch einige Indikatoren so langsam an, bearish zu werden.

Mehr Charts und eine kurze Analyse gibts hier.

Stock market CheatSheet, 13.05.2012

Stock market CheatSheet, 13.05.2012

Nasdaq 100, Marktbreite, 13.05.2012

Nasdaq 100, Marktbreite, 13.05.2012

Kategorien:Analysen

Wochenendanalyse, 06.05.2012

Sowohl der S&P 500 wie auch der Nasdaq 100 haben in der vergangenen Woche kein neues Hoch erreicht, ebensowenig ein neues Tief. Der Marktbreitechart hilft im Moment nicht weiter, da sich A/D-Linie und Preis gleichläufig bewegen. Im CheatSheet ist schön zu erkennen, daß die meisten Indikatoren mittlerweile rot sind, also bearish. Auffällig ist jedoch (und das spricht aus meiner Sicht momentan noch gegen eine Trendwende), daß die 10-Tagesratio der +/-4% Aktien neutral ist. Außerdem sind Abverkäufe in der Größenordnung von 40-50 mit der Situation im letzten Sommer z.B. noch gar nicht zu vergleichen, wo es regelmäßig Selloffs mit 200 oder 300 Werten gegeben hat. Kritisch wird es erst, wenn die Zahl der rot gefärbten Tag in der -4% Spalte zunimmt oder die 10-Tagesratio nachhaltig unter 0,50 liegt.

Stock market CheatSheet, 06.05.2012

Stock market CheatSheet, 06.05.2012

S&P 500, Marktbreite, 06.05.2012

S&P 500, Marktbreite, 06.05.2012

Kategorien:Analysen

Wochenend-(Chart)analyse vom 05.05.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 05.05.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Leider fallen auch heute die Beschreibungstexte extrem knapp aus. Ich bin zeitlich momentan sehr beschränkt, was auch einer der Gründe dafür ist dass diese Woche noch kein Artikel veröffentlicht wurde. Umfangreiche Texte erspare ich mir dieses Wochenende nicht nur aus Zeitgründen, sondern auch weil in der kommenden Woche wohl hauptsächlich fundamentale Entscheidungen die Kursentwicklung bestimmen werden. Hier sind vor allem die Wahlen am morgigen Sonntag in Frankreich und Griechenland zu nennen. Vor allem die Wahl in Athen wird spannend, kann es doch passieren dass die Sparpläne von einer neuen Regierung gekippt werden und die bisherigen Hilfen mehr oder weniger nutzlos waren (sind sie das nicht sowieso…?)

Allerdings sollte man die Situation auch nicht schlimmer machen als sie ist, denn durch den Schuldenschnitt ist die Verschuldung Griechenlands schon deutlich gesunken, was zumindest etwas Handlungsspielraum verschafft. Mit der Überschrift seiner letzten Ausgabe schießt Fucos Money also über das Ziel hinaus, denn der Euro wird nach dem 6.Mai nicht zusammenbrechen – zumindest nicht innerhalb der nächsten Wochen.

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Doch ungeachtet dieses Wahlsonntages kann es natürlich nicht schaden die aktuelle charttechnische Situation zu kennen. Zumal der Dax einmal mehr an einem wichtigen Unterstützungbereich notiert. Daher im Folgenden wie gewohnt vier Charts, allerdings nur mit kurzen Texten welche auf die wichtigsten Fakten hinweisen.

Dax: Tageschart seit 30.08.2011

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Wie bereits im Einführungstext erwähnt befindet sich der Dax aktuell an einem wichtigen Supportlevel bei 6.500 Punkten. Hier findet sich eine Kreuzunterstützung aus SMA200, der EMA50 im Wochenchart sowie dem 38% Retracements der Bewegung seit Ende Dezember 2011. Fällt der Dax darunter dürfte es in der nächsten Zeit bis ca. 6.200 Punkte abwärts gehen. Starke Widerstände finden sich bei 6.990 und 7.200 Punkten.

Dax: Stundenchart seit 16.03.2012, 9 Uhr

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Wie immer nur ein detailierterer Blick auf die jüngste Entwicklung des Dax. Auffällig ist, dass die Abwärtsbewegung der letzten Tage durch den RSI und MACD bestätigt werden.

EUR/USD: Tageschart seit 27.07.2011

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Spannend wird es kommende Woche im EUR/USD. Fällt die grüne Aufwärtstrendlinie und anschließend der Support bei 1,2965 (gestrichelte Linie) ist mit einer deutlichen Abwärtsbewegung um ca. 400 Pips zu rechnen. Auch hier wird die Abwärtsbewegung seit Ende März durch RSI und MACD bestätigt. Steigt EUR/USD über 1,3270 sind weitere Kursgewinne bis 1,3380 und darüber bis 1,3480 möglich.

Dow Jones: Tageschart sei 25.05.2011

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Auch letzte Handelswoche hat es der Dow Jones nicht über den Widerstand bei ca. 13.300 Punkten geschafft. Unterstützungen finden sich nun bei 13.035 sowie bei 12.760 Punkten. Gelingt jedoch der Ausbruch über 13.300 so ist mit einem Anstieg in Richtung 13.700 und mittelfristig sogar bis 14.200 Punkten zu rechnen. Vor allem unter 12.740 ist mit einem starken Abwärtsschub zu rechnen. Sowohl der RSI als auch MACD zeigen eine bearishe Divergenz. Für nähere Informationen einfach auf diesen Link klicken: klick mich

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-Chartanalyse vom 28.04.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 28.04.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Aus Zeitgründen muss ich heute leider auf Beschreibungstexte verzichten, aber ich denke die Charts sind auch so aussagekräftig genug. Hinweisen möchte ich nur kurz auf das 38,2% Retracement im Dax und Dow Jones.

Dax: Tageschart seit 23.08.2011

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Dax: Stundenchart seit 09.03.2012, 9 Uhr

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EUR/USD: Tageschart seit 20.07.2011

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Dow Jones: Tageschart sei 18.05.2011

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Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenend-Chartanalyse vom 22.04.2012

Wochenend-Chartanalyse vom 22.04.2012

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Dax: Tageschart seit 16.08.2011

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Wie erwartet hat sich der Dax in der letzten Handelswoche in einer volatilen Seitwärtsphase bewegt. Es ist sehr deutlich, dass sich der Kurs um die rote Trendlinie schlängelt und quasi ein “Kampf” um die weitere mittelfristige Entwicklung stattfindet. Ich hatte es schon oft betont: diese Trendlinie stellt die Grenze zwischen mittelfristig weiter steigenden oder fallenden Kursen dar. Sobald sich der Dax in eine Richtung klar von dieser Linie entfernt ist der weitere Verlauf relativ sicher und eben diese Entscheidung könnte nächste Woche fallen. Dabei kann man allerdings keine Hilfe von Seiten des RSI erwarten, während der MACD kurz vor einem Kaufsignal steht. Dieses sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden, da sich der Dax momentan in keinem klaren Trend bewegt.

Ich persöhnlich gehe von einem Bruch der roten Trendlinie nach unten aus. Das Ausmaß einer weiteren Konsolidierung ist nicht leicht abzuschätzen, da bei 6.600 und ganz besonders bei 6.500 Punkten weitere Unterstützungen warten. Vor allem diese bei 6.500 Punkten steht im Fokus, da sich hier ein Kreuzsupport aus der daily SMA200 sowie der weekly EMA50 gebildet hat. Sobald diese Marke also nach unten gebrochen werden kann, dürfte relativ zügig der Bereich um 6.170/6.200 Punkte in den Blickpunkt geraten.

Steigt der Dax hingegen über das letzte Zwischenhoch bei 6.800 Punkten an, sind weiter steigende Kurse bis 6.990 und darüber bis 7.200 Punkte zu erwarten. In diesem Falle wäre übergeordnet ein Anstieg bis 7.600 Punkte möglich, dies ist allerdings eher auf Sicht einiger Monate möglich und auch nur solange die rote Trendlinie nicht nach unten durchbrochen wird.

Dax: Stundenchart seit 02.03.2012, 9 Uhr

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Im Stundenchart lässt sich einmal mehr ein Abwärtstrendkanal einzeichnen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts zur Beschreibung des Tagescharts zu ergänzen, man bekommt lediglich ein detailierteres Bild der jüngeren Kursvergangenheit.

EUR/USD: Tageschart seit 13.07.2011

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Die flache grüne Trendlinie hat sich auch in der vergangenen Handelswoche als starke Unterstützung erwiesen und anders als erwartet ist EUR/USD nicht durch diese Linie gebrochen. Das letztes Wochenende erläuterte Flaggen-Szenario ist nach wie intakt, dafür müsste der Kurs in den nächsten Tagen allerdings deutlich nach unten drehen. Auch ein Bruch der grünen Trendlinie ist Grundvoraussetzung dafür, dass mittelfristig der Bereich um 1,2630 angelaufen werden kann.

Widerstände finden sich unterdessen bei 1,3370 sowie ca. 100 Pips darüber bei 1,3470. Werden diese Bereiche erreicht, wäre die bearishe Flaggenformation nicht mehr gültig.

Dow Jones: Tageschart sei 11.05.2011

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Ersteinmal zur grafischen Darstellung: ich habe hier zwei Charts in ein Bild zusammgefügt. Der untere Abschnitt stellt dabei einfach eine Vergrößerung des eingerahmten Bereiches dar. Dieser Zoom erlaubt eine genauere Betrachtung des jüngsten Kursgeschehens.

Die letzte Handelswoche verlief mit einem Plus von unterm Strich 1,4% relativ gut, zum Ende der Woche hin zeigten sich allerdings schon erste Schwächesignale. So wurde am Donnerstag und Freitag zwar ein Überschreiten der SMA20 versucht, dies ist auf Schlusskursbasis jedoch gescheitert (Dochte der letzten beiden Kerzen). Zudem lässt sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie zeichnen, welche zusätzlich als Widerstand fungiert.

In der kommenden Handelswoche ist von fallenden Kursen auszugehen, wobei es durchaus zu einem erneuten Test der wichtigen Unterstützung bei 12.760 Punkten kommen kann. Sobald diese Linie durchbrochen wird, sind weitere Verlust in der Größenordnung von einigen hundert Punkten wahrscheinlich. Ich denke jedoch nicht dass es dazu in den nächsten fünf Handelstagen kommen wird. Zu beachten ist auch die gestrichelte Trendlinie, welche das Pendant zur eingangs erwähnten Trendlinie im Dax ist.

Steigt der Dow Jones über 13.220 Punkte an ist mit weiteren Kurszuwächsen bis vorerst ca. 13.550 Punkte zu rechnen.

Das war es von den Charts an dieses Wochenende, viel Erfolg für die kommende Handelswoche!

Kategorien:Analysen, Finanzmärkte

Wochenendanalyse, 21.04.2012

Die Korrektur geht weiter, wobei es seitens der Marktbreiteindikatoren keinen Grund zum Meckern gibt. Sowohl die A/D-Linie, wie auch der avgDD-Indikator laufen dem Kurs entsprechend und bilden keine Divergenzen aus (können sie auch erst, wenn der Kurs ein neues Hoch macht). Das CheatSheet zeigt, daß keine größeren Abverkäufe als Zeichen eines beginnenden Abwärtstrends stattfinden. Fazit also: der Aufwärtstrend bleibt vorerst intakt; die Korrektur könnte jedoch noch einige Zeit dauern.

Mehr Charts und einen etwas ausführlicheren Kommentar gibts auf meinem Blog st0ckthief.com.

S&P 500, Marktbreite, 21.04.2012

S&P 500, Marktbreite, 21.04.2012

Stock market CheatSheet, 21.04.2012

Stock market CheatSheet, 21.04.2012

Kategorien:Analysen
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