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Archiv für November 2011

Koordinierte Intervention der großen Zentralbanken – was steckt dahinter?

30. November 2011 4 Kommentare

Die Börsenkurse sind heute förmlich explodiert, der Hauptgrund (neben guten US-Wirtschaftsdaten) war eine Maßnahme der großen Zentralbanken, welche die Kosten bestehender Dollar-Swaps ab dem 5.Dezember um 50 Basispunkte reduzieren wollen. Dies macht die Refinanzierung der Banken günstiger und somit einfacher. Beteiligt an der Aktion sind die EZB, FED, Bank of England, Bank of Canada, Bank of Japan und die schweizer SNB. Eine ähnliche Aktion gab es bereits am 15.September, damals wurden zwei weitere ähnliche Maßnahmen angekündigt.

Als Grund für die Intervention gilt die sehr angespannte Situation auf dem Interbankenmarkt, wodurch einige Banken Probleme bei der Refinanzierung bekommen haben sollen. Es gibt jedoch auch Gerüchte die weit darüber hinausgehen und eine beinahe-Insolvenz einer großen europäischen Bank in der vergangenen Nacht als Grund für diese Maßnahme sehen. Verbreitet wurde diese Meldung durch das angesehene US-Magazin Forbes (Artikel unter http://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2011/11/30/big-european-bank-failure-averted-what-central-banks-did-not-tell-us/). Ich persöhnlich halte nicht viel davon, hauptsächlich wegen des bereits mehrfach angeführten Libors, also des Zinses für kurzfristige Kredite der Londoner Banken untereinander. Banken wissen bekanntlich immer am besten und als erstes bescheid, wären ernsthafte Liquditätsengpässe bei einem großen europäischen Finanzinstitut aufgetreten wäre der Libor schon vorher stark angezogen – ist er aber nicht:

3-Monats-Libor seit Dezember 2008

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Im Hinblick auf die Marktreaktionen auf die Maßnahme könnte durchaus ein Blick in die Vergangenheit lohnen. Wie bereits erwähnt gab es eine vergleichbare Aktion der weltweit größten Notenbanken bereits Mitte September. Auch damals sprangen die Aktienmärkte nach Veröffentlichung nach oben, doch bereits nach ca. zwei Tagen kehrte Ernüchterung ein, schließlich muss es ja einen Grund geben, dass diese Maßnahme überhaupt notwendig geworden war. Ähnlich dürfte es auch jetzt sein. In den letzten drei Handelstagen hat der Dax 11 Prozent an Wert gewonnen, dabei ein 85-Punkte-Gap gerissen. Es scheint eine Konsolidierung überfällig, spätestens sobald sich die Erkenntniss durchsetzt, dass es einen unangenehmen Grund für die Senkung der Dollar-SWAP Kosten gibt. Hier abschließend ein Intradaychart des S&P500 Mitte September:


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$707,568,901,000,000: wie abgehoben der globale Derivatemarkt ist

Mal wieder widmen sich die Massenmedien lieber der Eurokrise, neue Vorschläge wie Eurobonds im Detail aussehen könnten werden quasi als Endlosschleife gesendet. Dies ist nicht nur bedauerlich da die Vorschläge immer sinnloser werden (welchen Vorteil haben gemeinsame “Elitebonds” der “AAA” Staaten? Deren Zinsen sind sowieso niedrig, außerdem müsste das Geld in einem zweiten Schritt an die PIIGS weitergegeben werden; es ist kein Unterschied zur aktuellen Situation). Viel wichtiger ist, dass den großen Nachrichtendiensten dabei die bisher größte Zahl der Finanzwelt durch die Finger gegangen ist: 707,56 Billionen US-Dollar. Dies ist der Nominalwert aller ausstehenden OTC (over-the-counter) Derivate. Ermittelt wurde die Zahl von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich für ihren halbjährlichen OTC-Bericht, auf Grundlage der von vielen Banken weltweit zur Verfügung gestellten Daten.

707 Billionen US-Dollar – das entspricht mehr als dem 11-fachen des (offiziellen) Welt-BIP von $63 Billionen. Alle Volkswirtschaften der Welt müssten also elf Jahre lang so weiterarbeiten wie aktuell um den Nominalwert lediglich der noch ausstehenden OTC-Derivate zu erwirtschaften. Sämtliche über die Börsen gehandelten Derivate, Aktien, Staatsanleihen etc. spielen hier keine Rolle. Dass Derivate fiktiv und in den meisten Fällen unsinnige Wetten sind brauche ich wohl nicht erwähnen, dass es sich beim OTC-Handel um einen vollkommen unregulierten Markt handelt macht die Sache nur noch schlimmer.

Die globale synthetische Kreditblase hat also ein neus Allzeithoch erreicht und dabei sogar den Wert vom Juni 2008, also vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, übertroffen. Alleine in den sechs Monaten von Dezember 2010 bis Juni 2011 ist der nominale Wert aller ausstehenden OTC-Derivate um sage und schreibe 107 Billionen US-Dollar angestiegen. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass dies der größte Anstieg aller Zeiten ist.

Da kommt natürlich die Frage nach den Gründen für diesen rasanten Anstieg auf. Ausgehend von den allgemeingültigen Definitionen ist der Bruttomarktwert der ausstehenden OTC-Derivate im ersten Halbjahr 2011 von $21,3 auf 19,5 Billionen US-Dollar gesunken, was unweigerlich zu starken Verlusten in den Bilanzen der Banken geführt hätte. Um einen riesigen Margin-Call und einen damit verbundenen Zusammenbruch des Derivatemarktes zu verhindern – schließlich besteht der Markt hauptsächlich aus Luft bzw. Versprechungen – mussten also immer und immer mehr neue Derivate verkauft werden um wiederkehrende oder im Voraus zu leistende Prämien zu erhalten. So konnte ein zukünftiger, GoB konformer Cash Flow im Derivatebereich vorgetäuscht werden.

Gesamtsumme aller ausstehenden OTC-Derivate (in Billionen US-Dollar)

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Bruttomarktwert aller ausstehenden OTC-Derivate (in Billionen US-Dollar)

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Wie gefährlich der Derivatemarkt ist wird nicht nur bei den unvorstellbaren Zahlen deutlich. Besonders die sehr enge Verflechtung der einzelnen Akteure untereinander birgt enormen Gefahren, das sogenannte Counterparty-Risk. Fällt ein Vertragspartner aus, wenn bspw. eine Bank ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, dann wird dadurch ein Stein ins Rollen gebracht. So geschehen während der Finanzkrise 2008: der damals größte Versicherungskonzern der Welt, AIG, war für ca. ein Viertel aller globalen Kreditausfallversicherungen (CDS) verantwortlich. Als Lehman Brothers Insolvenz anmelden musste, wurden die von AIG vergebenen CDS fällig. Da diese Papiere allerdings auf Grundlage von idealisierten Modellrechnungen vergeben wurden, stand mit einem Mal auch AIG vor der Pleite und musste mit über 100 Milliarden US-Dollar Steuergeldern gerettet werden.

Damit kommen wir gleich zum nächsten Problem: ein Großteil der Derivate wurde unter der Annahme von optimal funktionierenden Märkten vergeben und bewertet. Dass dies Annahmen mit der Realität nichts zu tun haben war den betroffenen Bankern zwar bewusst, wurde im Hinblick auf die enormen Renditechancen allerdings ignoriert. So wurde ein Teufelskreis in Gang gesetzt, ähnlich dem der Verschuldungsspirale. Weil die ausgegebenen Derivate nach völlig absurden Bedingungen bewertet wurden (und werden), ist die Gefahr immens groß, dass Wertberichtigungen vorgenommen werden müssen. Hier ist es besonders wichtig zu wissen, was genau man unter dem Nominalwert (Grafik 1) und dem Bruttomarktwert (Grafik 2) versteht. Dazu hier zwei Zitate aus der offiziellen Bilanzierungsrichtlinie zu den halbjährlichen OTC-Daten, erstellt von der Bundesbank:

Die anzugebenden Nominalwerte sind als Bruttosumme aus den Nennwerten aller
vertraglich vereinbarten und am Erhebungsstichtag noch nicht glattgestellten Geschäfte zu
berechnen.

Als Bruttomarktwerte gelten die zum Erhebungsstichtag ermittelten Wiederbeschaffungswerte
der ausstehenden Kontrakte.

von: http://www.bundesbank.de/download/meldewesen/bankenstatistik/vordrucke_otc/otc_guidelines.de.pdf

Der Nominalwert ist also der Wert bei der Emission, der Bruttomarktwert ist der aktuelle Marktwert. Da sich der Marktwert der meisten Derivate allerdings immer weiter verringert, zum Beispiel weil das Risiko der Insolvz eines großen Finanzunternehmens (siehe MF Global) größer eingeschätzt wird oder sich die Leitzinsen nicht wie erwartet verhalten (siehe “interest rate contracts”) entstehen große Verluste in den Bankbilanzen. Um diese zu überdecken werden neue Derivate in immer größerer Stückzahl ausgegeben, wodurch ein positiver Cash Flow erzeugt wird. So wächst der Markt für Derivate immer weiter, wie die erste Grafik deutlich zeigt. Es ist eine riesige Blase entstanden, welche durch ein externes Ereignis zum Platzen gebracht werden kann.

Sollte beispielsweise eine Bank durch die Schuldenkrise Insolvenz anmelden müssen, wären direkt die CDS Emittenten betroffen, welche ihren Zahlungsverpflichtungen nun nachkommen müssten. Der hier entstehende Betrag würde die Grenze des Machbaren wohl – wie im Fall AIG – weit überschreiten. Gleichzeitig würden aber auch die Käufer für neue Derivate im großen Umfang wegbrechen, dem im Verhältnis zum Nominalwert sehr geringen Bruttomarktwert können keine neuen Einkünfte gegenübergestellt werden. So breitet sich der Knall von den CDS ausgehend im gesamten Derivate-Universum aus. Die Frage die sich letztlich stellt ist: wenn jeder “Wert”papiere von jedem kauft, wer wird dann letztlich für die Verluste bezahlen?

Der Derivatemarkt ist also ein riesiges Pulverfass, welches durch eine kleine Berührung zur Explosion gebracht werden kann. Je länger dieser finale Knall allerdings noch entfernt ist, desto größer wird er sein, da sich das Volumen bis dahin immer weiter vergrößern wird. Klar ist: wenn es knallt dann richtig und bei den Summen die hier im Spiel sind können auch die – hoffnungslos überschuldeten – Staaten nicht mehr helfen, inklusive der FED. Dass es sich hier (OTC) um einen völlig unregulierten Markt handelt macht die Sache noch gefährlicher.

Kategorien:Aktuelles, Finanzmärkte

Wochenendanalyse, 27.11.2011

27. November 2011 3 Kommentare

S&P 500, Technische Analyse, 27.11.2011

Nasdaq 100, Technische Analyse, 27.11.2011

Beide Indices haben in der letzten Woche massiv abgegeben. Der S&P 500 hat seine Wedgeformation nach unten hin durchbrochen und liegt jetzt direkt am 62% Retracement. Der Nasdaq hat bereits in der Woche zuvor seine mehrwöchige Range nach unten hin verlassen und hat diese Woche auch noch einen Support bei 2190 liegenlassen. Inzwischen sind sowohl der S&P wie auch der Nasdaq zurück im Bereich der mehrmonatigen “chopping area,” in der es weder einen vernünftigen Widerstand noch Unterstützung gibt. Wichtige Chartmarken sind im S&P: 1110 und 1220; im Nasdaq 100: 2050 und 2190.

Vermutlich gibts auch die nächsten Wochen ein wildes Auf und Ab. Kurzfristig ist der Markt sicher massiv überverkauft und ein Bounce könnte bis ans 50% Retracement (vom letzten Swinghoch) führen, das fällt jeweils ungefähr mit den genannten Widerstanden nach oben hin zusammen. Eine Vorhersage nur aufgrund der Price Action halte ich jedoch momentan immer noch für unmöglich.

Stock market CheatSheet, USA, 27.11.2011

Eines meiner Lieblingstools, das CheatSheet. Hier wird nicht allzuviel Optimismus verbreitet. Die Tatsache, daß wir nicht mehr extreme Tage mit -4% Aktien erlebt haben, liegt sicher am niedrigen Handelsvolumen der letzten Woche, da die Bedingung ist, daß eine Aktie mehr als 4% unter höherem Volumen als am Vortag verliert. Wie schon mehrfach geschrieben: ein Boden sieht deutlich anders  aus.

Auf einen Chart mit der A/D-Linie und dem avgDD Indikator verzichte ich diese Woche, da sich hier nicht besonders viel neues ergeben hat (klick hier).

Bei den Bullish Percent Charts hat der langfristige 3-3% Indikator ein Reversal oberhalb der 70% Marke erzeugt, was prinzipiell ein extrem bearishes Signal darstellt. Der CPI ist weiterhin negativ. Die Charts gibt es hier.

Anteil der S&P 500 Aktien, die über ihren jeweiligen Durchschnitten notieren, 27.11.2011

Hier sieht man wieder sehr schön, wie volatil die US Märkte im Moment sind. Der oberste Chart zeigt an, wieviele Aktien des S&P 500 aktuell über ihrem 20-Tagesdurchschnitt notieren: momentan 1,2%, also ca. acht Einzelwerte. Am 11.11., d.h. vor elf Handelstagen waren es noch zwei Drittel.

Börsenmomentum-Indikator, 27.11.2011

Der BMI hat weiter ins Minus gedreht und entfernt sich von seinem gleitenden Durchschnitt. Also weiter hin keine Entwarnung vom Rest der Welt.

Der Ultimate Risk Indikator URI (aktuellen Chart gibt es hier) ist im Prinzip eine etwas andere Darstellung des BMI, die auf die gleichen Daten zugreift, sie jedoch anders auswertet (siehe hier und hier). Er zeigt die aktuelle Markstituation ebenfalls sehr schön.

Relative Stärke internationaler Aktienindices, 27.11.2011

Die Liste mit den Relative Stärke Werten verschiedener Aktienindices sieht weiterhin ziemlich desolat aus, obwohl sich Deutschland etwas stabilisieren konnte.

Hier als Abschluß noch zwei Charts, die ich dieses Wochenende interessant fand:

CheatSheet, Deutschland Prime Standard, 27.11.2011

Das CheatSheet des deutschen Prime Standard. Die US-Version oben sieht ja schon nicht gut aus, aber Deutschland ist nochmal eine Klasse schlechter. Ganze 4 von 354 Aktien liegen dieses Quartal 25% oder mehr im Plus, 42 aber mindestens 25% im Minus. Die 10-Tagesratios sind ebenfalls extrem bearish. Bevor wir hier einen Boden finden, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Letzte Woche hatte ich ja einen Chart der A/D-Line im Prime  Standard gepostet: das ist jetzt das Resultat, nachdem sich die Super-Divergenz, d.h. das neue Tief in der A/D-Line, aufgelöst hat.

Sektor Performance, 27.11.2011

Der zweite Chart bezieht sich wieder auf die US Märkte: er vergleicht die relative Performance einzelner Sektoren zum S&P 500. Der Index wird dabei auf 1 normiert. Extrem beeindruckend fand ich die Financials (XLF, blau und ganz unten) im Vergleich zu den Utilities (XLU, türkis und ganz oben).

Zusammenfassung

Im Prinzip hat sich an meiner Einschätzung zu letzter Woche nicht viel geändert:

Eine technische Analyse auf dem Boden des Charts alleine halte ich derzeit für unmöglich. (…) Ich sehe den Markt weiterhin äußerst kritisch und ich bleibe flat. Wenn es in zwei Wochen um 15% nach oben läuft, dann habe ich eben Pech gehabt, aber die Chance, daß es doppelt so nachhaltig und doppelt so weit nach unten geht, ist in meinen Augen wesentlich größer.

Kategorien:Analysen

Wochenend-Chartanalyse vom 27.11.2011

27. November 2011 6 Kommentare

Wochenend-Chartanalyse vom 27.11.2011

blauer Pfeil: wahrscheinliches Szenario

grauer Pfeil: alternatives und/oder weiterführendes Szenario

Dax: Tageschart seit 29.03.2011

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Die Prognose vom letzten Wochenende wurde perfekt umgesetzt. Die wichtige Unterstützung bei 5.750 Punkten wurde gebrochen, es folgte ein Abverkauf bis 5.400 Punkte und anschließend eine Erholung bis 5.520 Punkte. Insgesamt hat der Dax in der vergangenen Handelswoche fünf Prozent verloren, in der Spitze waren es sogar mehr als sieben Prozent.

Nach dieser verlustreichen Woche ist mit einer kleinen Erholung zu rechnen, welche bis ca. 5.600 Punkte laufen könnte. Damit wäre auch ein Pullback in den Bereich des Ausbruchslevels (5.570 Pkt.) abgearbeitet. Hier sollte der Dax allerdings wieder drehen und in Richtung seines Tiefs bei knapp 5.000 Punkten laufen. Dabei würde auch das noch offene Gap bei gut 5.215 Punkten geschlossen (violettes Rechteck). Der Trend ist zwar eindeutig abwärts gerichtet, dennoch ist klar dass der aktuelle, sehr steile Abwärtstrend nicht lange gehalten werden kann.

Unterstützungen finden sich nun bei 5.365 und dann erst im Bereich um 5.000 Punkte. Auf Widerstände trifft der Dax bei 5.520 (23% Retracement), 5.750 und bei etwa 6.120 Punkten. Sobald die EMA50, die SMA20 und der Widerstand bei 5.570 Punkten überwunden werden kann, wäre Platz bis 6.120 Punkte.

Dax: Stundenchart seit 17.10.2011, 9 Uhr

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Im Stundenchart wurde die seit September laufende gründe Aufwärtstrendlinie gebrochen. Der Anstieg vom Freitag sieht momentan nach nicht mehr als einem Pullback aus, allerdings waren die Verluste in der letzten Handelswoche so groß, dass von einer etwas weitergehenden Aufwärtsbewegung auszugehen ist. Sollte der Kurs über die gepunktete rote Trendlinie ausbrechen, so würde eine kleine inverse SKS-Formation vollendet, ein Anstieg bis ca. 5.600 Punkte dürfte sich anschließen. Viel mehr Platz nach oben ist in dem aktuellen bearishen Umfeld allerdings nicht.

Dax: Wochenchart seit März 2007

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Bereits mehrmals habe ich auf auf die besonders hohe Informationsdichte im Wochenchart (1 Kerze = eine Woche) hingewiesen. Vor allem die Bedeutung der EMA50 und die verblüffende Ähnlichkeit der beiden Hochpunkte 2008 und 2011 wurde schon ausführlich dargestellt. Artikel dazu finden sich beispielsweise hier und hier.

Nun zeigt sich aber noch eine andere Parallele zum Kursverlauf im Jahr 2008: auch damals wurde (wie schon 2003) ein langfristiger Trendwechsel mit dem nachhaltigen Bruch der weekly EMA50 eröffnet. Sowohl 2008 als auch 2011 folgte nach dem Ausbruch ein Pullback an die EMA50, in 2008 setzte sich der Abwärtstrend fort bzw. nahm erst richtig Fahrt auf. Diese beiden Pullbacks habe ich jeweils mit einem eingekreisten roten Pfeil gekennzeichnet. Sollte sich dieser Verlauf wiederholen, so könnte sogar das Tief aus März 2009 bei ca. 3.590 Punkten unterschritten werden.

Mit der letzten Wochenkerze ist der Dax zusätzlich aus seiner Flaggenformation ausgebrochen (roter Trendkanal). Sollte sich dieses Chartbild bestätigen, dann hätten wir erst ca. die Hälfte der Abwärtsbewegung gesehen, denn das rechnerische Kursziel dieser Formation liegt fast punktgenau bei 3.590 Punkten – also dem Märztief aus 2009, dem Wendepunkt des letzten Bärenmarktes. Man sieht also, nicht nur der Verlauf des Crashs 2008/2009 ähnelt dem aktuellen Kursverlauf, auch das aktuelle Kursziel stimmt genau mit dem letzten Tief überein. Selbstverständlich heißt das noch nicht, dass sich die Geschichte so wiederholen muss – sehr auffällig ist es aber allemal und in meinen Augen spricht fast nichts gegen diesen Verlauf.

Wer sich noch an meinen Artikel Dieses Mal ist alles anders… erinnert dem wird aufgefallen sein, dass es auch im Dow Jones fast schon unheimliche Parallelen zum Kursverlauf der Jahre 2008 und sogar 1929 gibt.

EUR/USD: Tageschart sei 29.03.2011

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Wie erwartet fiel EUR/USD in der letzten Handelswoche weiter nach unten, auch wenn das Kursziel von 1,3340 deutlich unterschritten wurde. Der bullishe Keil wurde nach unten aufgelöst und damit ein Verkaufssignal generiert.

Nun steht ganz klar der Support bei 1,3143 im Fokus. Aufgrund der für Devisen deutlichen Verluste in der vergangenen Handelswoche (insgesamt -2,1%) ist hier allerdings mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen. Dabei könnte es nochmal um etwa 170 Pips bis 1,34 nach oben gehen. Übergeordnet bleibt die Trendrichtung aber klar abwärtsgerichtet, unter 1,3143 rückt der nächste Support bei 1,2875 ins Blickfeld. Ein wirkliches Kaufsingnal würde sich erst über 1,3840 ergeben, bis dahin befindet sich EUR/USD quasi im charttechnischen Niemansland.

Dow Jones: Tageschart sei 29.03.2011

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Das war nichts. In der vergangenen Wochenend-Chartanalyse ging ich von im Dow Jones von einem volatilen Anstieg bis etwa 12.200 Punkte aus. Als Alternativszenario, welches mit dem Bruch der EMA50 eingeleitet wäre, habe ich zwar weitere Verluste in Richtung 11.000 Punkte angegeben – zufrieden kann ich mit der Umsetzung der Prognose allerdings nicht sein.Wie alle anderen großen Aktienindizes musste auch der Dow Jones in der verkürzten Handelswoche (Donnerstag Thanksgiving) deutliche Verluste einstecken, per Wochenschluss sind es gut 4,7 Prozent.

Aktuell befindet sich der Dow Jones in einem steilen Abwärtstrendkanal, welcher aufgrund seines Winkels allerdings nicht lange gehalten werden kann. In der nächsten Woche ist ersteinmal mit einer kleinen Erholung zu rechnen, welche etwas bis in den Bereich 11.500 Punkte führen dürfte. Grundsätzlich sollte man sich eher nach unten orientieren, weshalb es nach diesen Kursgewinnen in Richtung 11.000/10.930 Punkte gehen sollte. Sobald diese Marke durchbrochen ist sind weitere Verluste bis 10.600 Punkte wahrscheinlich.

Aufhellen würde sich das Chartbild erst bei Kursen über 11.715 Punkten. Kurz davor lauern mit der EMA50 und dem 50% Retracement allerdings noch zwei Widerstände, weshalb ich einen Ausbruch über 11.715 als eher unwahrscheinlich ansehe. Wie bereits weiter oben in diesem Artikel erwähnt sollte man die Charts aus Dieses Mal ist alles anders… im Hinterkopf behalten.

Fazit:

Letztes Wochenende schrieb ich: “Sowohl im Dax als auch im EUR/USD ist eher mit Verlusten in der nächsten Handelswoche zu rechnen, wobei die Situation beim Dax am kritischsten ist.” Exakt das ist eingetreten und meine seit Wochen bearishe Haltung hat sich in den vergangenen Tagen weiter bestätigt. Alle Überoptimisten, welche während der Rallye Mitte/Ende Oktober bereits einen neuen Bullenmarkt ausriefen haben sich gründlich verschätzt. Vor allem die langfristigen Charts mahnen zu besonderer Vorsicht, doch auch auf der kurzfristigeren Ebene sieht es alles andere als rosig aus. Kleinere technische Erholungen werden wohl nur Strohfeuer sein und lediglich eine Pause im Abwärtstrend darstellen.

Italien und Spanien – es wird langsam ernst

25. November 2011 2 Kommentare

Wer dachte mit dem Regierungswechsel in Italien würde sich die Lage im Markt für italienische Staatsanleihen entspannen, der hat sich gründlich getäuscht. Zwar gingen die Zinsen nach dem Rücktritt Berlusconis kurzzeitig zurück, inzwischen werden aber wieder neue Rekordstände erreicht. So stiegen die Zinsen für zehnjährige italienische Staatsanleihen heute um gut 2 Prozent auf 7,2% – neues Allzeithoch. Auch die Rendite der Anleihen mit kürzerer Laufzeit kannten heute nur den Weg nach oben, so legten zweijährige Staatstitel bspw. um 4,6% auf 7,6 Prozent zu.

Damit zeigt sich im itlalienischen Staatsanleihemarkt eine inverse Zinskurve, was bedeutet dass Staatsanleihen mit langer Laufzeit weniger Zinsen bringen als solche mit kurzer Laufzeit. Dies ist ein sehr negatives Zeichen und deutet in der Regel auf eine herannahende Rezession hin. Bei Griechenland ist diese inverse Zinsstruktur bereits seit langem ausgeprägt zu sehen, aktuell bringen zweijährige Anleihen 121% im Vergleich zu Zehnjährigen mit 30 Prozent. Das Schuldeproblem hat sich mit dem italienischen Regierungswechsel also keineswegs erledigt wie von vielen “Experten” erwartet, im Gegenteil; die Zinsen steigen immer weiter, gleichzeitig ist die Hoffnung auf ein Ende des Machtvakuums im Rom verschwunden, da auch die neue Regierung keine Wunder vollbringen kann. Zumal Berlusconi immernoch viel Einfluss ausüben kann. So sind nach wie vor viele Anhänger Berlusconis in der Abgeordnetenkammer vertreten.

Zinsen für zweijährige, fünfjährige und zehnjährige Staatsanleihen (in dieser Reihenfolge). Die Prozentzahl gibt die heutige Veränderung an, die absolute Zahl die aktuellen Zinsen. So bringt eine fünfjährige spanische Anleihe momentan 6,34% Zinsen, was einer Steigerung um 1,7% zu gestern entspricht

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Doch auch in Spanien tut sich mal wieder was. Nicht nur dass die Zinsen heute wieder einmal gestiegen sind, auch die künftig regierende konservative Volkspartei hat heute für Schlagzeilen gesorgt. Laut Reuters könne das Land bereits in naher Zukunft finanzielle Hilfen von EU und IWF in Anspruch nehmen. Reuters beruft sich dabei auf eine Person aus dem Umfeld der Partei, welche internationale Hilfen als “eine der Optionen, die auf dem Tisch liegen“ bezeichnet habe, beschlossen sei allerdings noch nichts. Dennoch sagte die Person weiter: “Wenn wir es tun müssen, müssen wir es jetzt tun”.

Es vollzieht sich also eine beeindruckende Steigerung in der Schuldendiskussion. Redete man Anfangs über Länder wie Irland, Portugal oder Griechenland, welches zur Wirtschaftsleistung der EU soviel beiträgt wie Hessen, so sind es inzwischen Italien und Spanien welche auf der Abschussliste stehen. Italien ist die drittgrößte Wirtschaftsnation Europas, die Zweitgrößte – Frankreich – gerät ebenfalls immer mehr in den öffentlichen Fokus. Sogar Deutschland, eine der größten Volkswirtschaften der Welt hat inzwischen Probleme sich Geld zu leihen. So konnten diese Woche nur Schuldtitel im Umfang von knapp vier Milliarden Euro platziert werden, geplant war ein Volumen von rund sechs Milliarden Euro. Auch wenn man dieses Ereignis nicht überinterpretieren sollte, so gibt es doch zu denken. Alte Verhaltens- und Denkmuster scheinen nicht mehr zu gelten, vormals als “alternativlos” bezeichnete Dinge werden plötzlich beschlossen. Dementsprechend sollte man nicht darauf vertrauen dass Italien oder Spanien aufgrund ihrer Größe nicht pleite gehen werden. Dieser Fall muss natürlich nicht eintreten, ausschließen darf man es aber auch nicht mehr, nur weil es undenkbar erscheint. Bis vor ein paar Tagen schien es auch undenkbar, dass der “sichere Hafen” deutsche Staatsanleihen einmal gemieden werden würde; inzwischen sind wir eines besseren belehrt worden.

Dax und Dow Jones – 24.11.2011

Achtung: heute war an der Wall Street Feiertag (Thanksgiving), dementsprechend ist es heute der selbe Dow Jones Chart wie gestern. Morgen ist Brückentag und nur ein halber Handelstag, weshalb die Umsätze extrem niedrig sein dürften.

Dax: Stundenchart seit 25.10.2011, 9 Uhr

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Dow Jones: Stundenchart seit 24.10.2011, 15.30 Uhr

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Dax und Dow Jones – 23.11.2011

Hier nun die erste Analyse des Stundencharts (1 Kerze = eine Stunde) von Dax und Dow Jones.

Achtung: am 24.11.2011 findet aufgrund von Thanks-Giving kein Handel an der Wall Street statt. Am darauffolgenden Brückentag (25.11.) dürften die Umsätze extrem niedrig sein.

Dax: Stundenchart seit 24.10.2011, 9 Uhr

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Dow Jones: Stundenchart seit 24.10.2011, 15.30 Uhr

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In eigener Sache – Aktualisierung

Ich habe mir eine kleine Neuerung einfallen lassen, um diesen Blog nach vorne zu bringen. Da die Chartanalysen am Wochenende der Statistik nach ganz gerne gelesen werden, dachte ich mir diesen Aspekt etwas zu erweitern. Deshalb werden ich ab sofort jeden Abend gegen 22.15 Uhr (Handelsschluss USA) einen aktuellen Stundenchart des DAX und des Dow Jones samt Prognose für den kommenden Handelstag veröffentlichen. Ich werde allerdings auf Weiterlesen…

Kategorien:Uncategorized

Live-Trading: Verkauf Silber-short zu 12,16€ | Gewinn: 14%

Der Silber-Short wurde eben zu 12,16 Euro verkauft. Bei einem Kaufkurs von 10,5 Euro entspricht dies einem Gewinn von gut 14 Prozent. Die Abwärtsdynamik vom Donnerstag konnte sich heute nicht wirklich fortsetzen, zudem war ein nicht unwesentlicher Einstiegsgrund die Manipulation im Silbermarkt, weshalb der Kurs immer leichter fällt als er steigt. Da am Donnerstag allerdings Feiertag in den USA ist und der Freitag größtenteils als Brückentag genutzt wird, könnte diese Unterstützng wegfallen. Zwar ist der Kursverlauf bisher exakt wie erwartet eingetreten, wobei die $31 Marke ein mittelstabiler Support zu sein scheint. Daher jetzt der Ausstieg, evtl. gibt es bis Donnerstag noch einen besseren Kurs, vielleicht aber auch nicht. Daher wird der Gewinn lieber mitgenommen.

Tageschart Silber seit 31.05.2011

Hier die original-Kaufmeldung: Live-Trading: Kauf 2 fach gehebelter Silber-Short zu 10,50€

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Das ‘Live-Trading’ ist ausdrücklich keine Anlageberatung. Ich stelle unter dieser Rubrik lediglich Trades vor, die ich für aussichtsreich halte und gegebenenfalls auch in meinem eigenen Depot umsetzte.

Risikohinweise für ‘Live-Trading’

Kategorien:Live-Trading

Wochenendanalyse, 20.11.2011

Nasdaq 100, Technische Analyse, 20.11.2011

S&P 500, Technische Analyse, 20.11.2011

Diese Woche hat der Nasdaq seine Range nach unten gebrochen und es sieht so aus als würde sich hier (mit entsprechender Phantasie) eine Art verzerrter SKKS-Formation entwickeln. Der S&P 500 hat in den letzten Tagen auch ordentlich geblutet, aber die Range ist noch nicht eindeutig gebrochen. Außerdem läuft der S&P in eine fallende Keilformation hinein, die grundsätzlich als bullish anzusehen ist.

Das Volumen war die letzten Tage deutlich geringer als im Durchschnitt. Das dürfte sich in der kommenden Woche auch fortsetzen, da am Donnerstag Thanksgiving ist. (Banker nennen den Tag auch gerne mal “Thanks-for-giving-it-to-us.”)

Insgesamt würde ich nicht viel aus der Price Action machen. Fakeouts waren in den letzten Monaten so häufig, daß ich den Ausbruch aus der Nasdaq Range sogar fast bullish werten würde.

Außerdem zeigt sich immer klarer eine Divergenz zwischen dem Nasdaq und dem S&P. Der Nasdaq sieht klar bearish aus und nach dem Break diese Woche liegt das Kursziel bei 2150. Der S&P mit seiner falling wedge ist deutlich bullisher (Kursziel ca. 1400). Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, daß sich beide Indizes dermaßen divergent entwickeln. Und eine Entscheidung, wer jetzt “Recht” hat und wer nicht, ist aus technischer Sicht einfach Kaffeesatzleserei.

CheatSheet, 20.11.2011

Einen Marktbreitechart des S&P 500 habe ich auf meinem Blog gepostet, da der im Moment nicht viel hergibt. Letzte Woche habe ich mir angeschaut, wie die wichtigen Tiefs der letzten Jahre im CheatSheet aussehen. Wenn man das mit der aktuellen Situation vergleicht, dann fällt auf, daß wir zwar eine gewisse Stabilisierung sehen, aber das ganze weit davon entfernt ist, einen Breadth Thrust zu entwickeln. Ein Breadth Thrust kommt dann zustande, wenn es keine Tage mehr gibt, an denen extreme Werte bei den -4% Movern erreicht werden (Aktien, die an einem Tag mehr als 4% unter höherem Volumen als am Vortag verlieren). Außerdem muß die +/-4% Ratio stabil im bullishen Bereich liegen, d.h. über 1,5 bzw. besser über 2. Und im Moment sieht es überhaupt nicht danach aus.

DAX, Marktbreite, 20.11.2011

Normalerweise poste ich ja keine Analysen der deutschen Märkte, aber dieses Signal konnte ich mir nicht verkneifen. Die A/D-Linie greift auf alle Aktien zurück, die im PrimeStandard notiert sind. In der vergangenen Woche hat die A/D-Linie ein neues Tief erreicht. Das ist im Prinzip eine Super-Divergenz und ein ganz klar bearishes “Sell everything”-Zeichen.

Bullish Percent, daily high-low, 3-2%, 20.11.2011

Der Bullish Percent Indicator hat gedreht und gibt damit ebenfalls ein bearishes Signal. Die restlichen Bullish Percent Charts gibt es hier.

Chart Pattern Indicator, 20.11.2011

Der CPI ist weiterhin bearish.

Den Chart mit den Aktien über ihrem 20-50-200-Tagesdurchschnitt gibt es hier.

Börsen-Momentumindikator, 20.11.2011

Relative Stärke internationaler Aktienmärkte, 20.11.2011

Der BMI und die Tabelle mit der Relativen Stärke sehen weiterhin düster aus. Insgesamt liegen nur vier Indizes über der kritischen Schwelle von 1,000. Wenn man die deutschen Indizes sucht: ganz unten gucken.

Zusammenfassung

Die Price Action halte ich für unvorhersagbar im Moment. Die Divergenz zwischen S&P und Nasdaq erschwert das ganze nochmal, zusätzlich die hohe Volatilität und die Neigung zu Fakeouts. Eine technische Analyse auf dem Boden des Charts alleine halte ich derzeit für unmöglich.

Die Marktbreite in den US Märkten ist nicht super und auch nicht katastrophal. Ich gehe davon aus, daß wir noch keinen Boden gefunden haben, der eine neue Rally ermöglicht. Dazu müßte sich erst ein Breadth Thrust entwickeln, der dann aber ein starkes Signal wäre, da sich die mittel- und langfristigen Indikatoren (13%/34 und 25%/Quartal) schon stabilisiert haben.

Wesentlich schlechter sieht es im deutschen Markt aus, siehe oben.

Das Sentix-Sentiment ist eine einzige Katastrophe.

Ich sehe den Markt weiterhin äußerst kritisch und ich bleibe flat. Wenn es in zwei Wochen um 15% nach oben läuft, dann habe ich eben Pech gehabt, aber die Chance, daß es doppelt so nachhaltig und doppelt so weit nach unten geht, ist in meinen Augen wesentlich größer.

Kategorien:Uncategorized
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